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Retz - SV HAAS Leobendorf

1:2 (0:0)

SV HAAS Leobendorf: T Karl Heinz Gschwindl, 02 Patrik Batoha  , 06 Julian Gröstenberger, 07 Florian Frithum (81.: Felix Steiner  ), 09 Mario Konrad, 10 Martin Demic, 11 Peter Zöch  , 16 Philip Kurz, 17 Florian Koppensteiner, 19 Christian Leuchtmann, 20 Kristian Babic  

Retz: T Erik Kindl, 03 Todor Yonov, 05 Florian Anderle, 07 Stefan Bräuer, 08 Matus Lacko, 10 Milan Krempasky (74.: Matthias Rain), 11 Matthias Gabler, 17 Jan Schulmeister, 18 Christopher Ledineg  , 19 Christoph Rapp, 20 Milan Jankovic

Tore: 0:1: Mario Konrad (60.), 1:1: Milan Jankovic (61.), 1:2: Peter Zöch (91.)

Gelbe Karte: 32.: Kristian Babic (Unsportl.), 44.: Patrik Batoha (Unsportl.), 54.: Peter Zöch (Foul), 54.: Christopher Ledineg (Kritik), 84.: Felix Steiner (Unsportl.)

Rote Karte: -

Gelb-Rote Karte: -

Retz am 15.4.17, Knezevic, 700

>> Bericht bei fussballoesterreich.at >>

 

Im Spitzenspiel der beiden Weinviertler Teams, geht Leobendorf dank eines späten Treffers von Peter Zöch als Sieger vom Feld.
Alles war angerichtet für das Spitzenspiel im Weinviertel. Rund 700 begeisterte Fans fanden den Weg in die Weinviertel-Arena in Retz und sie wurden nicht enttäuscht. Denn von der ersten Minute an zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab.
Leobendorf startete besser in die Partie, kam aber zu keiner nennenswerten Torchance. Auch, weil Retz nach und nach besser ins Spiel fand und nach 15 Minuten auch leichte Vorteile hatte. "Wir haben gut begonnen und waren von der ersten Minute an sehr präsent. Mit unserer ersten Torchance haben wir dann aber etwas den Faden verloren", so Leobendorf-Coach Andreas Haller.
Halb-Chancen ohne wirklicher Gefahr
Florian Fritum prüfte Retz-Schlussmann Kindl mit einem Schuss nach 26 Minuten, ab dann hatte Retz das Zepter in der Hand und kam auch zu Torchancen. Nach einem Freistoß von Christopher Ledineg und einem Schuss von Matus Lacko zehn Minuten später hatten die Hausherren die besten Chancen auf die Führung.
Nur in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten die Leobendorfer wieder etwas zurück ins Spiel finden und hatte einige Halb-Chancen durch Standards. Die mangelhafte Torausbeute schadete dem Charakter der Partie aber nicht. Die Zuschauer sahen ein rassiges Derby mit einigen harten Zweikämpfen.
Schulmeister aus dem Spiel genommen
Nach dem Seitenwechsel ging die Partie ähnlich weiter, die umgestellte Leobendorfer Defensive (Gröstenberger statt dem verletzte Tokgöz) nahm Retz-Zugpferd Jan Schulmeister gut aus dem Spiel und machten den Retzern so das Leben schwer.
Einmal hätte sich der bullige Legionär dann aber fast doch durchgesetzt. Nach einem Foul im Strafraum blieb aber nicht nur Schulmeister ratlos am Boden sitzen. "Das war die zweite entscheidende Situation die vom Schiri falsch bewertet wurde. Wenn so eine Attacke knapp vor dem Strafraum einen Freistoß zur Folge hat, dann muss es auch im Strafraum ein Foul sein", macht Laschet seinem Ärger Luft.
Konrad mit der Führung - Retz gleicht postwendend aus
Tore gab es im Derby dann doch noch zu sehen. Und das gleich kurz hintereinander. Zuerst durften die Gäste jubeln. Nach einem Freistoß behält Leobendorf-Stürmer Mario Konrad im Strafraum der Retzer die Oberhand und stellte auf 1:0. Mit dem Anstoß waren die Retzer aber sofort wieder im Angriff. Christopher Ledineg tankte sich am Flügel durch und flankte in Richtung zweite Stange. Dort wartete Milan Jankovic und staubte trocken zum postwendenden Ausgleich ab.
Alles sah nach einem Remis aus. Die Teams schenkten sich zwar nichts, doch beide Seiten vergaben ihre Torchancen. Auch weil sowohl Erik Kindl im Tor der Retzer, als auch sein Gegenüber Karl Heinz Gschwindl im Leobendorf-Trikot immer wieder Schüsse entschärften.
Matchwinner: Peter Zöch
In der ersten Minute der Nachspielzeit war es Peter Zöch, der die Leobendorfer zurück auf die Siegerstraße brachte. Nach einem Foul der Retzer circa 35 Meter vor dem Tor, kam der Ball hoch in den Strafraum. Zöch übernahm den Ball und schoss aus der Drehung ins lange Eck. Der Jubel bei den Gästen und den mitgereisten Fans war dementsprechend groß.
Leobendorf-Coach Haller freut sich natürlich über die drei Punkte: "Dass es eine enge Geschichte wird, war uns klar. Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Es gab viele Freistöße die immer wieder Gefahr bringen können, aber das bringt so ein Spitzenspiel nun einmal mit sich. Wir Haben das gut gelöst und freuen uns über die wichtigen drei Zähler im Titelkampf."

Quelle: meinfussball.at