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SV HAAS Leobendorf - Herzogenburg

2:2 (0:1)

SV HAAS Leobendorf: Tupy, P.Batoha (64.Matosevic), Jenuzi, Jahn, M.Batoha   , Wagner, Köhidai, Wittmann   , Rauch (66.Fürhauser), Schmid, A.Tackner   .

Herzogenburg: Kittenberger, Tunkl   , Steinwendtner    (85.Vermeulen), Weiss, Medgyesi (74.Dotter), Schagerl, Hartl, Schippany   , Wurzer   , Szabo (90.Gruber), Brunner.

Tore: 0:1: Hartl Raffael (30.), 0:2: Tunkl Roman (67.), 1:2: Köhidai Norbert (86.), 2:2: Köhidai Norbert (92.)

Gelbe Karte: 10.: Batoha Mario (Foul), 34.: Wittmann Christian (Foul), 58.: Tunkl Roman (Unsportl.), 70.: Tackner Andreas (Foul), 71.: Schippany Patrick (Foul), 82.: Steinwendtner Benjamin (Foul), 89.: Wurzer Michael (Kritik)

Rote Karte:

Leobendorf am 5.4.2010, Kazanci, 250

>> Bericht bei Fussball Online >>
Heute ist der SC Herzogenburg bei uns in Leobendorf zu Gast. Unsere heutigen Gegner halten derzeit die „rote Laterne“, könnten uns aber mit einem Sieg überholen. Doch ich denke, dass unsere Burschen den Ernst der Situation erkannt haben und mit allen Mitteln versuchen werden um die drei so wichtigen Punkte nach Leobendorf zu holen. Die Rückkehr von Rene Wagner sollte jene Unterstützung in den Sturmreihen und die nötigen Tore bringen die wir nun schon bitter nötig haben. Verletzung- und leistungsbedingt gab es einige Umstellungen in der Mannschaft.
Anders als in den bisherigen Begegnungen starteten unsere Burschen mit viel Elan in das Spiel. Der Vorwärtsdrang war eindeutig erkennbar, denn bereits in den ersten zwei Minuten fanden wir gute Möglichkeiten vor in Führung zu gehen. In der Folge fanden aber auch unsere Gäste ins Spiel und es entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel ohne besondere Höhepunkte. Dann in der 11. Minute ein Freistoß aus ca. 20 m und Tupy musste sich mächtig strecken um den Ball abzuwehren.
Danach wieder unsere Jungs mit Offensivdrang und nach zwei Flanken vor das Tor verfehlten Wagner, Rauch und Köhidai die Hereingaben nur knapp. Dann ein grober Schnitzer. Das Zuspiel von Mario Batoha zu Wittmann, der stellt den Ball auf in Richtung eigener Strafraum und Tupy kann vor einem heranstürmenden Herzogenburger nur noch mit Fußabwehr einen Gegentreffer verhindern. Doch gleich beim nächsten Angriff schlichen sich in der Abwehr folgenschwere Fehler ein, wir brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und kassierten in der 30. Minute einen billigen Gegentreffer durch Hartl der ungehindert einschießen kann. Davon einigermaßen verunsichert, ebbte der anfängliche Enthusiasmus und der aufkeimende Spielwitz wieder ab. Wir somit in dieser Phase des Spieles nicht mehr in der Lage zuzusetzen um den nötigen Ausgleich zu schaffen. In den ersten 45. Minuten haben wir es nicht geschafft die Basis für einen Sieg herzustellen.
Die zweite Spielhälfte begann wie die Erste, mit Vorwärtsdrang und gleich in der 46. Minute wieder eine gute Möglichkeit. Leider Stürmerfoul und kein zählbares Ergebnis. Danach sahen wir ein zerfahrenes, hektisches und fehlerhaftes Spiel. Einmal schaffte Wagner den Weg in den Strafraum, wurde unsanft gestoppt, der erhoffte Elferpfiff der Unparteiischen blieb jedoch aus. Dann wieder einmal ein Vorstoß der Herzogenburger, die hohe Hereingabe landete bei Tunkl der sich den Ball herrichten konnte und mit einem scharfen Schuss in die lange Ecke unseren Schlussmann bezwang. Neuer Stand 0:2. Danach folgte eine erfolglose Drangperiode aber leider waren absolut nicht in der Lage den Ball ins Netz zu befördern. In der 73. Minute gab es den erhofften Torjubel, jedoch wurde der Treffer wegen Abseitsstellung aberkannt. Was danach folgte war ein wahrlich krampfhafter Versuch das Spiel zu drehen. Leider erst in der 86. Minute der bis dahin einzig sehenswerte Spielzug. Weiter Pass von Wittmann zur Mitte, Wagner verlängert per Kopf und Köhidai schießt trocken ein. Neuer Spielstand 1:2. Hoffnung keimt auf. Wird die Zeit reichen? Sie hat gereicht. Corner in der 92. Minute, wieder bringt Wittman den Ball gut vor das Tor und wieder war der quirlige Köhidai zur Stelle und kann in letzter Sekunde den Ausgleich zum 2:2 erzielen. Das war dann auch der Endstand. Mit diesem Ergebnis haben wir gerade noch den Kopf etwas aus der Schlinge gezogen. Jedoch die Gewitterwolken über uns nehmen bedrohliche Formen an. Aber wie heißt es so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Zumindest eines hat unser Team bewiesen. Moral. Denn gekämpft wurde bis zum Abpfiff. (Ernst Zant)