SV HAAS Leobendorf – St. Peter/Au

1:2 (0:1)

Aufstellung: Gössl, Kessler, Kuzu, Steindl, Prochazska R. (49. Süss), Tackner A. (65. Willinger), Batoha, Enzersdorfer (75. Prochaszka Chr.), Hampel, Berthold, Tackner M.

Tore: 0:1 (32.) Felberbauer, 0:2 (59.) Felberbauer, 1:2 (76.) Prochazska Chr.

Gelbe Karte: Tackner A. (30. Foul)
Leobendorf, am 24.04.2004, 16.30 Uhr;

Spielbericht:  Nach der sehr guten Leistung gegen Stockerau war man gegen St. Peter gespannt, ob die Mannschaft die unglückliche Niederlage gut verdaut hatte. St. Peter, alles andere als gut gestartet (6 Niederlagen in Serie), war zwar immer ein Angstgegner, diesmal sprach aber die Papierform eindeutig für unser Team. Trainer Sormaz musste auf zwei Stützen verzichten: Legionär Cihlar wegen seiner fünften Gelben und Regisseur Trabelsi verletzungsbedingt mussten zusehen. Wieder mit dabei Michi Tackner.

Das Spiel begann ohne jegliche Höhepunkte. Meist versandeten die Angriffe beider Mannschaften bereits weit vor dem Tor des Gegners. Es dauerte bis zur 16. Minute, ehe Fahri Kuzu mit einem Freistoss aus gut 30 Metern Tormann Thallinger das erste Mal prüfte. Zehn Minuten später war es abermals Kuzu mit einem Freistoss und wieder konnte der Gästetormann toll abwehren. Die erste gefährliche Aktion der Gäste bedeutete dann schon das 0:1 (32.). Felberbauer konnte nach einem Konter den Ball im Strafraum ungehindert annehmen, nach einer kurzen Drehung bezwang er Andi Gössl mit einem Flachschuss. Kurz darauf schwächten sich die Gäste selbst: nach Kritik musste Goalgetter Sedlar vom Platz. Trotz der numerischen Überlegenheit gelang unserem Team nur mehr eine zwingende Chance in der ersten Halbzeit herauszuspielen, Mario Batoha vergab aber in aussichtreicher Position.

Die zweite Halbzeit änderte an der Spielcharakteristik und an der Spielqualität relativ wenig. Wir versuchten meist mit Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen, St. Peter verlegte sich ausschliesslich auf Konter. Aus einem dieser Gegenangriffe fiel dann in der 59. Minute die entgültige Entscheidung.

Wieder war es der kleine Felberbauer, von Pantelic freigespielt, der Kuzu im Strafraum düpierte und zum 2:0 einschoß. Trainer Sormaz versuchte zwar mit Einwechslungen, die drohende Niederlage noch abzuwenden, mehr als den Anschlusstreffer durch Christian Prochazska in der 76. Minute war aber an diesem Nachmittag für unsere Mannschaft nicht zu holen.

Eine nicht unverdiente Niederlage unserer Mannschaft, in einem Spiel, das sich das Prädikt „Landesligaspiel“ absolut nicht verdiente. Es ist zu hoffen, dass mit der Rückkehr der beiden Stützen Cihlar und Trabelsi die Qualität des Spieles an die der ersten Frühjahrsrunden wieder anknüpft.