SV HAAS Leobendorf – SC Retz

1:2 (1:1)

Aufstellung: Gössl, Cihlar, Kuzu, Steindl, Kessler, Tackner A. (62. Willinger), Batoha, Enzersdorfer (54. Süss), Trabelsi, Hampel, Berthold (69. Prochazska R)

Tore: 1:0 (27.) Kuzu, 1:1 (40.) Frey, 1:2 (67.) Wolfsbauer

Gelbe Karte: Batoha (34. Foul), Tackner A. (42. Foul), Kuzu (52. Foul), Cihlar (70. Foul), Kessler (72. Foul), Hampel (78. Foul)

Leobendorf, am 08.05.2004, 17.45 Uhr;

Spielbericht:  Die Mannschaft begann stark. Ein ums andere Mal tauchten wir blitzschnell und brandgefährlich vor dem Gehäuse der Retzer auf. So z.B. in der 17. Minute und wenig später in der 20. Minute. Ein weiterer Konter in Minute 25 führte dann, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten, 1:0 für die unsere Mannschaft. Torschütze Kuzu. In der 28. Minute verabsäumten wir es, die Führung auf ein komfortables 2:0 auszubauen. Der wieder schnell vorgetragene Konterangriff endete mit einem mißglückten Schuß links am Retzer Tor vorbei. Dann die 38. Minute: Freistoß für Retz, der von Manfred Wachter getretene Freistoß aus etwa 28 Metern Entfernung zum gegnerischen Tor wird von Andi Gössl hervorragend pariert und zur Ecke abgewehrt. Den darauf folgende Eckstoß verwertete R. Frey per Kopf zum 1:1. Doch die Freude über den erzielten Ausgleichstreffer auf Seiten der Retzer währte nicht lange. Thomas Frey, der Bruder des Torschützen, wurde in der 40. Minute wegen wiederholten Foulspiels des Feldes verwiesen. In der letzten Minute vor der Pause zeigte sich das Schicksal abermals erbarmungslos gegenüber den Retzern, als Jürgen Suttner den roten, rechteckigen Karton in der Hand des Schiris zu sehen bekam.

Wer glaubte, unsere Mannschaft würde in der zweiten Halbzeit den Sieg sicher erzielen, wurde eines Besseren belehrt. Eine erschreckend schwache Vorstellung der gesamten Mannschaft in der zweiten Halbzeit ergab zum Ende eine 2:1 Niederlage unseres Teams. Zwar hatten wir in der 60. Minute die Riesenchance auf den Führungstreffer, diese wurde aber vergeben. In der 67. Minute ein Energieanfall von Markus Wolfsberger machte das schier Unmögliche möglich! Ein Solo auf der linken Seite schloss er gekonnt zum 2: 1 für Retz ab. Danach verteidigte sich Retz clever, und brachte die Führung ohne gröbere Probleme über die Runden.