Laa / Thaya: T Andreas Vancura, 07 Lukas Grandits, 08 Dominik Gottwald, 09 Manuel Gruber , 11 Simon Apl, 13 Dominik Silinger, 16 Tadeas Jurceka, 17 Petr Kirschner⚽⚽, 18 Marek Vesely , 19 Daniel Maurer (75.: Dominik Urbancok ), 21 Patrick Piswanger (78.: Fabian Böck)
SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Tobias Weichselberger, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (89.: Daniel Bauer), 13 Simon Winter, 07 Tobias Frühwirth⚽, 08 Paul Kratschmayr⚽, 10 Elias Groll (89.: Niklas Dressel), 14 Aimen Ghribi (86.: Adnan Begzadic), 19 Lorenz Hafner, 15 Tarik Klicic ⚽⚽⚽ (83.: Luis Pacher)
Tore: 0:1 Tobias Frühwirth (13.), 1:1 Petr Kirschner (22.), 1:2 Paul Kratschmayr (30.), 2:2 Petr Kirschner (34.), 2:3 Tarik Klicic (66.), 2:4 Tarik Klicic (68.), 2:5 Tarik Klicic (74.)
Gelbe Karte: 20.: Manuel Gruber(Foul) , 25.: Tarik Klicic(Foul) , 69.: Marek Vesely(Unsportl.) , 72.: Patrick Piswanger(Foul) , 77.: Dominik Urbancok(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz des SC Laa/Thaya Freitag, 18. September 2026 um 19:30, Johannes Toiflhart, 200
"Wir haben unsere Klasse ausgespielt": Leobendorf II dreht 2:2-Pause
in klares 2:5
Bericht von Ligaportal.at
In der 1. Klasse
Nordwest hat SC Laa/Thaya gegen SV Leobendorf II nach einem 2:2 zur Pause noch
klar mit 2:5 verloren. Für Co-Trainer Gerhard Sturm lag der Unterschied vor
allem darin, dass seine Mannschaft trotz zweier Ausgleiche ruhig blieb, im
Ballbesitz das Kommando hatte und nach der Pause ihre spielerische Klasse
ausspielte. Vor allem die Phase ab der 66. Minute brachte den Gästen an diesem
Abend schließlich den verdienten Auswärtssieg.
Dominant, aber vor
der Pause noch zweimal gebremst
Was Sturm von Beginn an auffiel, war
die Ausrichtung der Hausherren. "Laa ist sehr defensiv ins Spiel gegangen.
Dadurch ist es uns relativ einfach gemacht worden. Wir haben unser
Ballbesitzspiel durchgezogen, waren von Anfang an dominant und über die 90
Minuten die spielbestimmende Mannschaft", sagte der Leobendorf-Co-Trainer.
Das spiegelte sich zunächst auch im Ergebnis wider. In der 13. Minute brachte
Tobias Frühwirth die Gäste mit 1:0 in Führung. Ganz so geradlinig lief die erste
Hälfte für den Tabellenführer dann aber doch nicht. Petr Kirschner stellte in
der 22. Minute auf 1:1, ehe Leobendorf nach einer Standardsituation durch Lorenz
Hafner in der 30. Minute wieder vorlegte. Doch auch diese Führung hielt nicht
bis zur Pause, weil Kirschner in der 34. Minute erneut ausglich. Sturm ärgerte
dabei weniger die Reaktion seiner Mannschaft als die Entstehung der Gegentore.
Beide Ausgleiche führte er auf Ballverluste im Mittelfeld zurück, die Laa
konsequent nutzte. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass seine Elf daran
nicht zerbrach. "Wir haben nicht aufgesteckt und weiter Druck gemacht",
betonte er.
Der Knackpunkt beim Stand von 2:2
Nach
dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, obwohl Leobendorf weiter mehr
vom Spiel hatte. Den entscheidenden Moment verortete Sturm ganz klar in der
Phase beim Stand von 2:2. "Laa hatte da eine sehr gute Chance, die unser
Torwart hervorragend pariert hat. Wenn Laa dort 3:2 in Führung geht, hätte sich
das Spiel in eine andere Richtung entwickeln können", sagte er. Genau diese
Szene wurde aus Sicht der Gäste zum Wendepunkt. Statt eines Rückstands blieb
Leobendorf bei sich und zog das eigene Spiel weiter durch. "So haben wir
konsequent weitergespielt und sind mehr als verdient zum Sieg gekommen",
meinte Sturm. Auf dem Spielbericht liest sich diese Überlegenheit dann deutlich:
Tarik Klicic traf in der 66. Minute zum 3:2, legte nur zwei Minuten später das
4:2 nach und Aimen Ghribi machte in der 74. Minute mit seinem Treffer den Deckel
drauf. Gerade dieser schnelle Doppelschlag nach etwas mehr als einer Stunde gab
der Partie die Richtung, die sie aus Leobendorfer Sicht am Ende auch behalten
sollte.
Reaktion auf Leitzersdorf und Rückenwind für Niederleis
Für
Sturm hatte der Auswärtssieg auch deshalb besonderes Gewicht, weil seine
Mannschaft nur eine Woche nach der Niederlage gegen Leitzersdorf die passende
Antwort gab. "Wir haben nach der Niederlage richtig unseren Charakter
bewiesen und unsere Spielstärke gezeigt", sagte er. Vor allem das
Kombinationsspiel, die Präsenz im Mittelfeld und die guten Zweikämpfe hob er
hervor. "Wir waren im Mittelfeld präsent, haben dort den Ball laufen lassen
und waren in den Zweikämpfen gut. Von Anfang bis zum Schluss war das eine
hervorragende Leistung", so sein Fazit. Den Gastgebern sprach Sturm die
Qualität trotzdem nicht ab. Gerade offensiv sah er bei Laa gute Ansätze und
verwies auf die Gefahr, die immer von dieser Mannschaft ausgehen kann. Umso
höher bewertete er, dass Leobendorf diese Stärke weitgehend im Griff hatte und
spielerisch klar besser war. Seine Kernaussage fiel am Ende entsprechend
deutlich aus: "Der entscheidende Unterschied war, dass wir den Sieg
vielleicht mehr wollten und unsere Klasse ausgespielt haben." Mit dem 5:2
steht Leobendorf nach sechs Runden mit 13 Punkten an der Spitze, Laa folgt mit
12 Zählern knapp dahinter. Für Sturm zählt nun aber vor allem der nächste
Schritt: "Jetzt heißt es aufbauen. Niederleis zu Hause wird ein ganz
schweres Spiel, aber mit dieser Leistung bin ich sehr frohen Mutes."
Quelle: ligaportal.at