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Draßburg - SV Sparkasse Leobendorf

3:4 (1:0)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Lukas Schwaiger, 02 Patrik Batoha   (67.: Philip Holzer), 05 Deniz Tokgöz  , 14 Kevin Aue, 20 Kristian Babic, 06 David Ungar  , 08 Sascha Viertl (69.: Emir Dilic), 10 Miroslav Milosevic, 09 Marco Miesenböck  , 11 Peter Zöch, 13 Oliver Pranjic  

Draßburg: 01 Lukas Stifter, 02 Dejan Cosic  , 03 Philipp Puchegger, 04 Aleksandar Jovetic, 05 Petar Melezovic (52.: Paul Csmarich), 14 Holger Knartz, 07 Marco Anderst  , 08 Lukas Kornholz, 12 Benjamin Knessl   (64.: Marjan Markic), 16 Klaus-Peter Puhr, 13 Patrick Handler (78.: Matthias Müller)

Tore: x1:0 Marco Anderst (15.), 2:0 Lukas Kornholz (48.), 2:1 Peter Zöch (63.), 3:1 Patrick Handler (66.), 3:2 Emir Dilic (73.), 3:3 Miroslav Milosevic (83.), 3:4 Emir Dilic (90.) x

Gelbe Karte: 18.: Patrik Batoha(Unsportl.) , 56.: Benjamin Knessl(Unsportl.), 58.: David Ungar(Foul), 58.: Marco Miesenböck(Kritik), 71.: Deniz Tokgöz(Kritik), 74.: Marco Anderst(Kritik), 78.: Oliver Pranjic(Kritik), 88.: Dejan Cosic(Foul)

Rote Karte: -

Gelb-Rote Karte: -

Draßburg am 1.9.20, Yildirim, 195

>> Bericht bei oefb.at >>


LEOBENDORF VERWANDELT 0:2 UND 1:3 IN SIEG

Publiziert von Dominik Siml am 1. Sep. 2020

 

Zweimal mit zwei Toren zurück, durfte der SV Leobendorf auswärts beim ASV Draßburg doch noch jubeln. Der eingewechselte Emir Dilic traf doppelt beim 4:3-Erfolg.

 

Nach knapp 15 Minuten sahen sich die Gäste aus Leobendorf mit einem Rückstand konfrontiert. Die Niederösterreicher verloren zweimal in Folge ein Kopfballduell, plötzlich war Marco Anderst frei vor Goalie Lukas Schwaiger und schob überlegt zur Führung ein. Draßburg presste früh, der SVL hatte dennoch oft spielerische Antworten.

 

Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit super Fußball gespielt", fand Leobendorf-Coach Sascha Laschet. Die Chancenauswertung war allerdings wieder ein Problem, so ging es mit einem Rückstand in die Kabinen.

 

SECHS TORE IN 45 MINUTEN

 

Ähnlich wie im ersten Spielabschnitt – diesmal sogar schon nach 4 Minuten – musste Schwaiger auch in Halbzeit zwei früh hinter sich greifen. Lukas Kornholz hatte im Sechzehnerkreis zu viel Platz, bei seinem satten Schuss unter die Latte streckte sich der Leobendorf-Schlussmann vergebens.

 

Leobendorfs Antwort folgte in Minute 63, als Milosevic tief auf Miesenböck spielte. Dessen Abschluss grätschte Philipp Puchegger gerade noch so ab. Nur Sekunden später verlängerte Kapitän Patrik Batoha am kurzen Pfosten einen Pranjic-Corner, Peter Zöch stocherte zum 2:1 ein. „Geh‘ ma jetzt“, peitschte Pranjic seine Jungs noch einmal an.

 

Die kalte Dusche ließ wieder nicht lange auf sich warten. Draßburg klärte den Ball eigentlich nur, die SVL-Hintermannschaft stand schlecht und Patrick Handler versenkte das Leder flach im langen Eck. Zu allem Überfluss für die Gäste verletzte sich Batoha im Sprint nach hinten auch noch, für ihn kam gleich danach Philip Holzer in die Partie.

 

ZÖCH MIT DER GROSSCHANCE, DILIC MIT DEM TREFFER

 

Nach 73 Minuten waren wieder die Gäste dran. Der eingewechselte Emir Dilic war über rechts durch, sein Stangler fand Zöch, der allerdings im letzten Moment geblockt wurde. Der SVL steckte den Kopf aber nicht in den Sand, nur Augenblick später gings über die andere Seite – diesmal mit Erfolg. Pranjic brachte den Ball zur Mitte, Zöch verpasste noch, doch Dilic drückte am zweiten Pfosten ein. Die Gastgeber reklamierten heftig auf Abseits, der Treffer zählte trotzdem.

 

Die Gäste hatten Lunte gerochen und hörten nicht auf, Draßburg versuchte freilich das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Nach einem Foul an Miesenböck 17 Meter zentral vor dem Tor, legte sich Milosevic das Leder zurecht. Der Regisseur überraschte Lukas Stifter im Tormanneck, rechts unten schlug es ein – 3:3.

 

UND DANN KAM …WIEDER DILIC!

 

Als alle schon mit einer Punkteteilung rechneten, hatten sie nur einen nicht auf dem Schirm: Wechselspieler Emir Dilic. Linksverteidiger Babic tauchte nach Ballgewinn im Sturmzentrum auf, bediente den Kollegen, der trocken ins lange Eck zum Sieg traf. Laschet analysierte das Spiel und dachte dabei an seinen Matchwinner: „Im Endeffekt glücklich, weil es in der 91. Minute ist, aber aufgrund des Spiels nicht unverdient. Wir wissen um seine Qualitäten und was wir an ihm haben.“



Quelle: meinfussball.at