1. Runde
SV Sparkasse Leobendorf : SC / ESV Parndorf 1919 1:1 (0:1)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 06 Francesco Lovric (54.: Eron Terziu), 23 Mario Pavelic, 08 Tobias Kerschl  , 19 Marco Hofer (34.: Oliver Stuchetz), 22 Luka Mirkovic (HZ.: Luka Makrisevic  ), 09 Tobias Fischer (HZ.: Hakan Gökcek), 10 Tobias Pellegrini, 11 Felix Orgolitsch, 29 Miroslav Beljan (HZ.: Amadeus Zenk⚽)

SC / ESV Parndorf 1919: T Aleksandar Mirkovic, 04 Christian Haider   (79.: Fabian Ziniel), 19 David Dornhackl, 20 Lukas Rath  , 37 Christian Bubalovic  , 10 Marek Rigo, 13 Julian Pointner (70.: Fabian Szabo), 18 Florian Krutzler⚽, 34 Timo Schmelzer, 02 Simon Buliga (57.: Ebrima Fofana), 27 Dominik Schmidt  

Tore: 0:1 Florian Krutzler (45.), 1:1 Amadeus Zenk (76.)
Gelbe Karte: 55.: Tobias Kerschl(Unsportl.) , 57.: Luka Makrisevic(Unsportl.) , 59.: Martin Gremmel(Kritik) , 64.: Christian Haider(Unsportl.) , 67.: Lukas Rath(Unsportl.) , 87.: Dominik Schmidt(Foul) , 90+4.: Christian Bubalovic(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 31. Juli 2026 um 19:00, Ing. Gerhard Grobelnik, 200

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Umstrittener Freistoßpfiff sicherte Leobendorf glücklichen Punkt
Bericht von Peter Sonnenberg und Martin Ivansich

Parndorf dominierte lange die Auftaktpartie und traf mehrmals Aluminium, doch ein indirekter Freistoß ließ die Weinviertler doch noch jubeln. Allerdings gab es danach viel Diskussionsbedarf.

Bei tropischer Hitze überraschten die Gäste aus dem Nordburgenland die Hausherren, gingen aggressiv zur Sache und pressten hoch an. Die Leobendorfer kamen in den ersten 45 Minuten damit nicht zurecht, hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten: Marek Rigo donnerte einen Freistoß an die Latte und sowohl Florian Krutzler als auch Dominik Schmidt scheiterten am Aluminium.

Vor allem in der Offensive tat sich der SVL schwer, bei den vielen hohen Bällen tat sich das neue Angriffsduo Miroslav Beljan und Tobias Pellegrini schwer, sich in Szene zu setzen. Die SCP-Führung lag also in der Luft und kurz vor der Pause war es dann so weit: Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, die Burgenländer spielten den Angriff schön fertig und Florian Krutzler sorgte mit einem satten Schuss für das 1:0.

In der Pause reagierte Leobendorf-Trainer Lukas Fürhauser, nahm einen Dreifachwechsel vor und sorgte damit auch gleich für frischen Wind. Die Partie wurde ausgeglichener und die Weinviertler kamen endlich auch zu (Halb-) Chancen. Nach knapp über 75 Minuten kam es dann zur spielentscheidenden Szene, die für viel Diskussionsstoff sorgte:

Zenk überwand die Parndorfer Menschenmauer
Nach einer Flanke wollte Parndorf-Kapitän David Dornhackl den Ball klären. Sein Torhüter Aleksandar Mirkovic nahm den Ball anschließend auf. Nach längerem Zögern entschied Schiedsrichter Gerhard Grobelnik überraschend auf indirekten Freistoß wegen eines vermeintlichen Rückpasses. „Joker“ Amadeus Zenk nutzte diese Gelegenheit und donnerte den Ball vom Fünfer durch die Menschenmauer - stand doch die halbe Mannschaft der Gäste auf der Torlinie - zum 1:1 ins Netz.

„Eine mehr als fragwürdige Entscheidung“, ärgerte sich Parndorf-Coach Paul Hafner nach der Partie. Für Michael Tackner, den sportlichen Leiter der Leobendorf, stellte sich das anders da: „Ich denke, man kann ihn schon geben, auch wenn ich verstehe, dass die Parndorfer sagen, dass es keiner war. Glücklich war der Ausgleich so oder so.“

In der Schlussphase war Fortuna dann noch einmal mit den Leobendorfern im Bunde, der eingewechselte Parndorfer Ebrima Fofana köpfelte an die Latte. Somit blieb es beim Remis unter der Burg Kreuzenstein.

Die Stimmen zum Spiel
Michael Tackner (Sportlicher Leiter, SV Leobendorf): „Aufgrund des Spielverlaufs können wir mit dem Punkt hochzufrieden sein, er war am Ende sicherlich auch glücklich. Aber auch, weil die Parndorfer sehr stark gespielt haben, für mich ist das eine der stärksten Mannschaften der Liga. Bei uns hat man gesehen, dass sich die Mannschaft noch finden muss.“

Paul Hafner (Trainer, SC Parndorf): „Die Leistung war gut. Man muss sich erst einmal so viele Chancen erspielen. Das Ergebnis ist ärgerlich, weil wir zur Pause schon 3:0 oder 4:0 führen hätten können.“

Quelle: noen.at/meinfussball