SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 02 Oliver Stuchetz, 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic (83.: Francesco Lovric), 08 Tobias Kerschl, 17 Hakan Gökcek (62.: Amadeus Zenk), 22 Luka Mirkovic, 09 Tobias Fischer (83.: Tobias Pellegrini), 11 Felix Orgolitsch⚽⚽⚽ (68.: Eron Terziu), 29 Miroslav Beljan (68.: Marco Hofer)
SR Donaufeld: T Mark Habetler, 03 Oleksii Kovtun, 05 Lukas Haselmayr, 07 Marvin Zwickl (67.: Florian Suschitz ), 09 Marcel Holzer, 12 Ilija Petkovic, 15 Leonardo Ivkic (HZ.: David Dimoski), 16 Aris Stogiannidis, 21 Philip Schneider, 22 Armin Domuzeti, 24 Patrick Puchegger
Tore: 1:0 Felix Orgolitsch (4.), 2:0 Felix Orgolitsch (6.), 3:0 Felix Orgolitsch (65.)
Gelbe Karte: 27.: Miroslav Beljan(Kritik) , 40.: Leonardo Ivkic(Unsportl.) , 72.: Florian Suschitz(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Sonntag, 11. Oktober 2026 um 15:00, Dursun Tosun, 280
Orgolitsch-Gala! Drei Tore gegen den Ex-Verein
Bericht
von Peter Sonnenberg
Ausgerechnet gegen seine alte Liebe Donaufeld
brachte Felix Orgolitsch die Leobendorfer wieder zurück auf die Siegerstraße.
Nach dem Chancenwucher der letzten Wochen legte SVL-Trainer Lukas Fürhauser den
Fokus in der Trainingswoche auf die Lockerheit im Abschluss. Das schien gegen
die starken Wiener zu wirken, denn nach einer furiosen Anfangsphase lagen die
Weinviertler rasch mit zwei Toren in Führung:
Keine fünf Minuten waren
gespielt, da spielte Miroslav Beljan einen langen Ball hinter die Abwehr, Felix
Orgolitsch lief im Eins-gegen-Eins-Duell alleine auf Mark Habetler zu und traf
über dessen Schulter ins lange Eck - 1:0. Keine zwei Minuten später war es
diesmal Mario Pavelic, der in die Tiefe spielte und Orgolitsch behielt erneut
die Nerven - 2:0. Für den 25-Jährigen, der aus der Donaufeld-Jugend kommt und
von 2019 bis 2024 dort in der Kampfmannschaft spielte, doppelt schön gegen
seinen Ex-Verein zu treffen.
Danach hatte Hakan Gökcek sogar die Chance
auf das 3:0, vergab aber. Die Donaufelder waren durchaus engagiert, aber hatten
in den ersten 45 Minuten nicht viel entgegenzusetzen. Das sah zunächst anders
aus in Halbzeit zwei, als Marcel Holzer aus spitzem Winkel an Goalie Maximilian
Sulek scheiterte.
Kurios: Erster Heimsieg seit dem
Donaufeld-Aufstieg
Nach knapp einer Stunde war dann aber der Deckel
drauf: Eine gute Chance von Tobias Fischer, der an Habetler scheiterte, aber
Orgolitsch setzte nach und bugsierte das Leder unter die Latte - 3:0. Danach
ging es weiter munter hin und her, die Leobendorfer verabsäumten es, in einigen
Kontersituationen das Ergebnis noch höher zu gestalten.
Am Ende blieb es
aber beim verdienten Dreier, damit gelang auch der erste Heimsieg über den
Wiener Traditionsverein, seit dessen Aufstieg im Sommer 2022. Seit damals gab es
in vier Partien zwei Remis und zwei Pleiten.
Fürhauser war danach
erleichtert: „Diesmal haben wir die Tore gemacht, die uns sonst nicht
geglückt sind. Ich denke, das war vor allem für den Kopf enorm wichtig. Und zu
Felix (Anm.: Orgolitsch) muss ich nichts sagen, das war überragend.“
Quelle: noen.at/meinfussball