SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 02 Oliver Stuchetz (75.: Luka Makrisevic), 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic (75.: Marco Hofer), 08 Tobias Kerschl, 17 Hakan Gökcek (75.: Amadeus Zenk), 22 Luka Mirkovic , 09 Tobias Fischer (60.: Miroslav Beljan ), 10 Tobias Pellegrini (82.: Eron Terziu), 11 Felix Orgolitsch
Wiener Viktoria: 01 Valerian Hüttner, 02 Fränz Sinner, 04 Philipp Knasmüllner, 05 Adrian Koreimann (HZ.: Taira Kayama), 27 Noah Schindler, 08 Cem Üstündag, 10 Ali Sahintürk (70.: Bough Kevin Guy Roland Bangai), 15 Janosch Barnabas Obertreis, 17 Giuseppe Cribello (60.: Arthur Vozenilek), 28 Emmanuel Kande (60.: Kader Bamba), 18 Kenny Schincariol ⚽ (90+3.: Connor Dostal)
Tore: 0:1 Kenny Schincariol (3.)
Gelbe Karte: 63.: Dusan Lazarevic(Unsportl.) , 65.: Can Elibol(Kritik) , 72.: Kenny Schincariol(Foul) , 77.: Tobias Pellegrini(Unsportl.) , 79.: Dozhghar Kadir(Unsportl.) , 88.: Miroslav Beljan(Kritik) , 90.: Luka Mirkovic(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 26. September 2026 um 16:30, Leon Elias Kalchbrenner, 350
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Leobendorfer Chancenwucher wurde bestraft
Bericht von
Peter Sonnenberg
Gegen die Wiener Viktoria stellte man sich
wieder einmal selbst ein Bein. Das ärgerte den Trainer.
Nach zwei
Siegen in Folge ging der SVL mit breiter Brust in dieses Duell mit dem
Tabellennachbarn, mit einem Sieg hätte man Anschluss an das obere
Tabellendrittel finden können. Doch es dauerte keine fünf Minuten und die
Fürhauser-Elf bekam den ersten Dämpfer:
Ein super Weitschuss von Ali
Sahintürk ging an die Latte und von dort mit viel Effet drei Meter in die Luft.
Goalie Maximilian Sulek hechtete nach dem Ball, doch Kenny Schincariol war
schneller bzw. besser positioniert und drückte das runde Leder ins Eckige - 1:0.
„Ein maximal unglücklicher Start“, seufzte Coach Lukas Fürhauser. Seine
Mannen waren danach ein wenig geschockt, präsentierten sich nicht so giftig und
griffig wie zuletzt.
Nach 20 Minuten wurde es besser, Leobendorfer
übernahm das Kommando und kam zu guten Offensivaktionen - einer Cornerserie
inklusive. Mehr als eine Top-Chance von Hakan Gökcek, der einen Stangler knapp
neben das Tor setzte, war aber in den ersten 45 Minuten nicht drinnen.
Latte, Stange und kein Tor!
Das änderte sich in der zweiten
Hälfte, spätestens ab Minute 60 wurde es ein Offensivlauf der Weinviertler:
Tobias Fischer mit einem freien Abschluss und einem Lattentreffer, dazu mehrere
Chancen von Felix Orgolitsch, unter anderem einmal an die Stange. „Da musst
du einfach ein Tor machen,“ weiß Fürhauser.
Auch eine
Schlussoffensive half den Leobendorfern nicht mehr, der Ball wollte nicht ins
Tor. Das ist übrigens auch das Hauptproblem der Mannschaft, die mit zehn
Treffern die drittwenigsten Tore der Liga erzielt hat. Nur Schlusslicht
Wienerberg und der FavAC haben weniger erzielt. Wobei Letztere drei davon gegen
die - erraten - Leobendorfer erzielt haben.
„Wir haben jede Woche
gefühlt ein anderes Thema, aber das war ein klassischer Selbstfaller in meinen
Augen“, ärgerte sich Fürhauser. Ein Lichtblick war das Comeback von Amadeus
Zenk, der in der Schlussphase eingewechselt wurde nach seiner Verletzungspause.
Quelle: noen.at/meinfussball