FavAC: 35 Mario Zocher, 03 Mateja Nedeljkovic (80.: Almer Softic), 04 Alphonse Denis Soppo, 06 Borisz Grozdic , 12 Erik Hoscha , 18 Luis Bezjak, 05 Pjeter Lekaj ⚽, 08 Michael Valtchev, 11 Patryk Ciez⚽ (90.: Vitus Reisenbichler), 16 Jakob Füruter, 20 Faris Kavaz⚽ (HZ.: Calvin Stifter)
SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 14 Amadeus Zenk (70.: Dusan Lazarevic), 23 Mario Pavelic, 08 Tobias Kerschl (70.: Oliver Stuchetz), 17 Hakan Gökcek, 19 Marco Hofer (70.: Phillip Jaksic), 22 Luka Mirkovic, 11 Felix Orgolitsch , 20 Eron Terziu, 29 Miroslav Beljan (HZ.: Tobias Pellegrini)
Tore: 1:0 Faris Kavaz (30.), 2:0 Patryk Ciez (75.), 3:0 Pjeter Lekaj (90+3.)
Gelbe Karte: 24.: Andreas Gössl(Kritik) , 24.: Pjeter Lekaj(Unsportl.) , 57.: Erik Hoscha(Unsportl.) , 90+1.: Borisz Grozdic(Foul) , 90+1.: Felix Orgolitsch(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
FavAC Freitag, 4. September 2026 um 19:10, Faruk Sevik, 250
Nach Abfuhr in Wien: Leobendorf hat sich „in die Krise befördert“
Bericht von Peter Sonnenberg
Nach dem 0:3 beim FavAC schrillen die
Alarmglocken unter der Burg Kreuzenstein. Es war bereits die dritte Niederlage
in Folge.
Eigentlich ist der Wiener Traditionsverein ein Lieblingsgegner der
Leobendorfer, in sechs RLO-Partien gab es nur eine Niederlage. Am gestrigen
Freitag folgte die zweite, es war bereits die dritte Niederlage in Folge für den
SVL. Kein Wunder, dass Trainer Lukas Fürhauser danach klare Worte fand: „Wir
haben uns unter der Woche viel vorgenommen, aber kaum etwas davon umsetzen
können. Die Stimmung bei uns ist - nennen wir es - bescheiden und wir haben uns
gestern in die Krise befördert.“
Was lief schief in Wien-Favoriten?
Kurz zusammengefasst, die Leobendorfer kreieren offensiv zu wenig Chancen und
machen in der Defensive zu viele Fehler. Gut zu sehen beim 0:1: Ein billiger
Aufbaufehler, ein schneller Pass des FavAC in die Tiefe zu Faris Kavaz. Der nahm
sich aus 20 Metern ein Herz und traf genau ins Eck zur Führung. Oder auch beim
0:2, als man auf der Seite viel zu einfach ausgespielt wurde. „Zu billig“,
meinte auch Fürhauser.
Selbst kam man zwar ins letzte Drittel, wurde dort
aber nicht zwingend. Ein wirklicher „Hunderter“ war nicht dabei und zu allem
Überfluss kassierte man dann auch noch das 0:3. Da war es nur ein schwacher
Trost, dass Kapitän Dusan Lazarevic wieder ein paar Einsatzminuten mehr sammelte
und auf bestem Weg zurück ist.
Doppelt bitter: Abwehrchef fällt
wochenlang aus
Ein weiterer Tiefschlag ist dagegen die Verletzung
von Abwehrchef Franceso Lovric, der mit einem Muskelfaserriss jetzt wohl knapp
sechs Wochen ausfallen wird. Dafür soll Tobias Fischer am Montag wieder in das
Mannschaftstraining einsteigen.
Guter Rat ist jetzt teuer unter der Burg
Kreuzenstein - und Fürhauser weiß schon, an was er jetzt arbeiten muss: „Wir
müssen einen Ansatz wählen, der vielleicht nicht schön zum Anschauen, aber
effektiv ist. Jetzt ist es zur Kopfsache geworden und wir müssen diesen
Teufelskreis durchbrechen.“
Quelle: noen.at/meinfussball