FC Marchfeld Donauauen: 01 Belmin Jenciragic, 04 Florian Freissegger, 15 Noah Steiner, 19 Simon Furtlehner , 21 David Oroshi (70.: Antonio Paric ), 05 Amar Helic, 07 Eldis Bajrami, 10 Jakub Svec (HZ.: Mateo Zetic), 13 Christoph Bertl (73.: Marc Helleparth), 09 Zoran Mihailovic , 11 Csaba Mester (53.: Meguru Odagaki)
SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 08 Tobias Kerschl, 17 Hakan Gökcek (65.: Tobias Fischer ), 19 Marco Hofer, 21 Luka Makrisevic (44.: Eron Terziu), 22 Luka Mirkovic, 10 Tobias Pellegrini, 11 Felix Orgolitsch, 29 Miroslav Beljan⚽ (83.: Oliver Stuchetz)
Tore: 0:1 Miroslav Beljan (53.)
Gelbe Karte: 15.: Csaba Mester(Unsportl.) , 73.: Zoran Mihailovic(Unsportl.) , 78.: Antonio Paric(Unsportl.) , 90.: Tobias Fischer(Unsportl.) , 90+3.: Simon Furtlehner(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
in Mannsdorf/ Aulandstadion (FC Marchfeld) Freitag, 7. August 2026 um 19:00, Tobias Eder, 500
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Torschützenkönig sorgt für die ersten Big-Points
Bericht
von David Aichinger
Das NÖ-Derby zwischen den Titelkandidaten FC
Marchfeld und Leobendorf war von starker Defensivarbeit geprägt. Einmal
schafften die Gäste in Hälfte zwei aber doch den Durchbruch. Das reichte zu drei
Punkten.
Viel wurde im Vorfeld über die Stärke der beiden Titelkandidaten
gesprochen. Im Fokus standen da zwar hauptsächlich die Offensivkräfte, unerwähnt
blieb aber auch nicht, dass der FC Marchfeld und Leobendorf auch gegen den Ball
einiges drauf haben. Und genau das sollte am Freitag auch sichtbar werden.
Beide Mannschaften versuchten es fast immer flach und spielerisch, beide
bissen sich aber auch irgendwo die Zähne aus. Sie gaben nämlich einfach nicht
besonders viele Lücken her, es brauchte also wenige Ballkontakte und exaktes
Timing, um einmal hinter die gegnerische Abwehr zu kommen.
Gelingen
sollte das etwa Leobendorf in der 19. Minute, als die Gäste den Ball hinten
zirkulieren ließen, ihn dann schnell auf rechts zu Felix Orgolitsch brachten,
der mit dem ersten Kontakt Tobias Pellegrini fand. Der scheiterte zwar an Belmin
Jenciragic, nachdem er sich noch um Noah Steiner gedreht hatte, bekam aber samt
seinen Kollegen Lob vom Trainer. „Genau so“, fand Fürhauser, dass derartige
Aktionen das passende Rezept sein würden.
Makrisevic musste
blutüberströmt vom Platz
Das letzte Highlight vor der Pause war ein
negatives. Luka Makrisevic erlitt bei einem Zweikampf ein Cut am Kopf. Der
20-Jährige war blutüberströmt, bekam einen Turban verpasst, wusch sich mühsam
alles was Rot war vom Körper. Zurück am Feld, deutete der Mittelfeldmann dann
aber doch schnell einen Wechsel an. Ihm war schwindlig, es ging nicht weiter.
Seine Kollegen begannen nach der 15-minütigen Pause druckvoll, und auch auf
der anderen Seite war jetzt mehr los. Csaba Mester wurde nach einem Stanglpass
von Florian Freissegger im letzten Moment geblockt, zog dann kurz vor seiner
Auswechslung auch einmal aus der Distanz ab. Dann versuchte sich gleich wieder
Leobendorf - insgesamt waren hier in sechs Minuten mehr Abschlüsse zu sehen als
in der ganzen ersten Halbzeit.
Beljan war erstmals zur Stelle
Dass sich die Partie jetzt scheinbar öffnete, mündete auch sogleich in ein Tor.
Leobendorf brachte mit einer Kombination über mehrere Stationen Hakan Gökcek in
Abschlussposition. Der Ex-Marchfelder nahm sich noch einen Kontakt, legte
nochmal ab für Miroslav Beljan, und lag mit dieser Entscheidung goldrichtig. Der
Torschützenkönig der Vorsaison jagte den Ball nämlich ins kurze Eck und ließ
seine neue Mannschaft erstmals jubeln (53.).
Damit war jetzt vor allem
der FC Marchfeld gefordert, der sich aber nach wie vor schwertat, die
SVL-Defensive ins Wanken zu bringen. Freissegger kam einmal in guter Position
zum Schuss, der mit links zu schwach ausfiel (68.). Gefährlich war auch der
Ableger von Mateo Zetic auf Zoran Mihailovic, bei dem Letzterer am Fünfer ein
Luftloch schlug. Sein folgendes Zuspiel in den Rückraum setzte Freissegger
neuerlich mit links neben den Kasten (80.).
Die letzte Aktion hatten dann
nochmal die Gäste, die eine Drei-gegen-Eins-Situation nicht optimal ausspielten.
FCM-Goalie Jenciragic klärte gegen Pellegrini stark zur Ecke, hielt die
Heimischen damit noch am Leben. Nutzen konnte man das in den Schlusssekunden
aber nicht mehr ...
Quelle: noen.at/meinfussball