7. Runde
SV Sparkasse Leobendorf : Mattersburger Sportverein 2020 2:1 (1:1)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 02 Oliver Stuchetz⚽, 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic (77.: Marco Hofer), 08 Tobias Kerschl, 17 Hakan Gökcek   (77.: Eron Terziu), 22 Luka Mirkovic, 09 Tobias Fischer  , 10 Tobias Pellegrini (77.: Luka Makrisevic), 11 Felix Orgolitsch⚽

Mattersburger Sportverein 2020: 35 Florian Kaltenböck, 02 Peter Haring  , 04 Lukas Kaiser, 05 Tobias Stöger, 26 Max Noel Schranz  , 33 Lukas Secco  , 06 Maximilian Wodicka, 07 Sebastian Trenkmann   (71.: Gabriel Federer), 10 Christoph Halper  , 21 Joel Kitenge   (85.: Justin Strodl), 09 Daniel Markl⚽ (85.: Angelo Pöttschacher)

Tore: 1:0 Felix Orgolitsch (42.), 1:1 Daniel Markl (43.), 2:1 Oliver Stuchetz (90+3.)
Gelbe Karte: 23.: Max Noel Schranz(Unsportl.) , 27.: Tobias Fischer(Foul) , 40.: Hakan Gökcek(Unsportl.) , 56.: Lukas Secco(Unsportl.) , 67.: Henrik Zehetbauer(Kritik) , 70.: Sebastian Trenkmann(Foul) , 74.: Joel Kitenge(Unsportl.) , 80.: Christoph Halper(Unsportl.) , 90+3.: Peter Haring(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 12. September 2026 um 16:30, Mag. Bünyamin Kilicdagi, 400

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Last-Minute-Drama: Leobendorfer Befreiungsschlag in der Nachspielzeit
Bericht von Peter Sonnenberg

Nach drei Niederlagen in Folge wurde Mattersburg mit 2:1 geschlagen, auch wenn der Siegtreffer erst ganz spät fiel.
Nach dem Negativlauf der letzten Woche arbeiteten Trainer Lukas Fürhauser und Co. unter der Woche intensiv und adaptierten kleinere Sachen in Sachen System, Spielaufbau und auch Aufstellung. So feierte Kapitän Dusan Lazarevic endlich sein Startelf-Comeback, dafür musste Stürmer Miroslav Beljan mit einer Zerrung w.o. geben.

Und in der ersten Halbzeit sah Fürhauser dann etwas, was er in den letzten Partien vermisste: Einsatz, Leidenschaft und auch das nötige Feuer, um gegen den Aufsteiger endlich wieder voll zu punkten. Auch wenn die Gäste aus dem Burgenland besser starteten, war der SVL die engagiertere Mannschaft und ging kurz vor der Pause auch verdient in Führung: Nach einem Ballgewinn wurde der Ball schnell in die Tiefe auf den noch schnelleren Felix Orgolitsch gespielt, der mit dem zweiten Kontakt alleine vor Tormann Floria Kaltenböck stand, und mit der Innenseite zum 1:0 traf.

Die Freude darüber währte aber nur kurz, fast mit dem Gegenzug glichen die Mattersburger durch Daniel Markl aus - 1:1. „Bezeichnend, auch weil wir wieder nicht gut verteidigt haben“, seufzte Fürhauser.

Nach Seitenwechsel gab es nicht viele Chancen, dafür wurde die Partie hitziger und intensiver. Zum einen wurde den Gästen ein Tor wegen Abseits aberkannt, zum anderen sah MSV-Akteur Christoph Halper Gelb-rot. „Es war kein Leckerbissen, aber wir haben endlich wieder mal ein anderes Gesicht gezeigt“, meinte Fürhauser.

Stuchetz stand goldrichtig und Mattersburg verlor die Nerven
Und das wurde in der Nachspielzeit belohnt: Ein langer Einwurf von Mario Pavelic wurde erstmals geklärt, doch dann segelte eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum. Niklas Streimelweger kam frei zum Kopfball, doch Kaltenböck parierte überragend. Das half aber nichts, weil Oliver Stuchetz an der zweiten Stange frei stand und den Abpraller zum 2:1 verwertete. Danach war der Leobendorfer Sportplatz nur mehr ein einziges Tollhaus, während die Burgenländer erbost waren und dem Schiedsrichter zürnten - Markl sah noch nach Spielende die Rote Karte.

Fürhauser war erleichtert: „Das war enorm wichtig, alleine wenn man auf die Tabelle schaut. Den Vierten und Drittvorletzten trennen nur drei Punkte - und wir sind mittendrin. Bei einer weiteren Niederlage hätten wir schon einen kleinen Rückstand aufgerissen, was in so einer ausgeglichenen Liga fatal sein kann.“ Vor allem, wenn man auf die Auslosung blickt: Kommenden Freitag geht es nämlich auswärts zum Tabellenzweiten - und Titelanwärter Nummer eins - Wiener Sport-Club.

Quelle: noen.at/meinfussball