1. Runde ÖFB Cup
SV Sparkasse Leobendorf : SCR Altach 0:1 (0:0)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 06 Francesco Lovric, 23 Mario Pavelic, 08 Tobias Kerschl, 19 Marco Hofer, 22 Luka Mirkovic (75.: Eron Terziu), 09 Tobias Fischer (71.: Amadeus Zenk), 10 Tobias Pellegrini  , 11 Felix Orgolitsch, 29 Miroslav Beljan  

SCR Altach: 01 Dejan Stojanovic, 16 Rassa Rahmani (61.: Niklas Niehoff), 17 Lukas Jäger, 23 Benedikt Zech, 27 Filip Milojevic, 37 Benjamin Böckle, 06 Vesel Demaku, 08 Mike Steven Bähre, 18 Patrick Sebastian Greil (90+1.: Srdjan Hrstic), 28 Yann Massombo Litawumba⚽ (82.: Yanis Eisschill), 10 Ousmane Diawara (61.: Marko Raguz)

Tore: 0:1 Yann Massombo Litawumba (67.)
Gelbe Karte: 41.: Miroslav Beljan(Unsportl.) , 79.: Tobias Pellegrini(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 24. Juli 2026 um 19:00, Achim Untergasser, 400

>> Bericht bei oefb.at >>

Wie 2018: Altach behielt um ein Tor die Oberhand
Bericht von David Aichinger

Der große Wurf blieb aus. Für Leobendorf war in der ersten Runde des ÖFB Cups Endstation.
Der Bundesligist und Cup-Finalist der Vorsaison entschied das Erstrundenduell in Leobendorf mit 1:0 für sich. Vor acht Jahren hatten die Vorarlberger im selben Duell 2:1 gewonnen.

Leobendorf war für Altach bisher ein guter Boden. Vor acht Jahren gewannen die Vorarlberger in der zweiten Runde des ÖFB Cups dort mit 2:1. Im August 2025 ging es ein weiteres Mal unter die Burg Kreuzenstein, da hieß der Gegner allerdings SV Donau. Erfolgreich war man wieder, diesmal mit 3:1.

Heuer durfte sich der Bundesligist ein drittes Mal auf die über 600 Kilometer lange Reise machen, die Auslosung bescherte ein neuerliches Duell mit Leobendorf. Die Erstrundenbegegnung ging am Freitag über die Bühne.

Viele Parallelen zu 2018 gab's in den Aufstellungen nicht mehr. Bei Altach war einzig Benedikt Zech damals schon dabei, bei Leobendorf nur der heutige Sektionsleiter Patrik Batoha. Dafür sollte die Partie aber ähnlich knapp verlaufen ...

Es dauerte bis zur 67. Minute
Altach präsentierte sich zwar tonangebend, mehr als ein paar Halbchancen kamen im ersten Durchgang aber nicht dabei rum. Leobendorf versuchte sich wie erwartet im Konter, wo etwa Neuzugang Felix Orgolitsch kurz vor Seitenwechsel zu einem Volley kam, der knapp neben dem Pfosten landete. So blieb es also beim 0:0 und spannend.

Die zweite Hälfte begann neuerlich mit einer Leobendorf-Chance. Altach-Kapitän Lukas Jäger musste im Strafraum rutschen, um den Abschluss von Tobias Fischer zu blocken. Dann ging der Favorit allerdings doch in Führung. Ein gehobener Ball über rechts fand den eingewechselten Niklas Niehoff, der das Spielgerät scharf zur Mitte brachte, wo Yann Massombo direkt übernahm und mit links wuchtig unter die Latte traf (67.).

In der Schlussphase war es eine Glanztat von Leobendorf-Keeper Maximilian Sulek gegen Vesel Demaku, die eine finale Drangphase seiner Mannschaft einleitete. Direkt im Gegenstoß brachte Orgolitsch einen Stangler, den Miroslav Beljan knapp nebens Tor setzte (83.). Noch gefährlicher war Orgolitschs nächste Szene. Wieder machte er eine flache Hereingabe, die Altach-Torhüter Dejan Stojanovic noch ganz leicht mit den Zehenspitzen berührt haben dürfte. Tobias Pellegrini konnte jedenfalls nicht eindrücken, der Ball ging an Freund und Feind vorbei - eine Riesenchance!

Zweite Runde bleibt ein seltenes Erlebnis
So blieb's dann schließlich beim 1:0 für den Bundesliga-Klub, womit Leobendorf wie fast immer in den vergangenen Jahren in der ersten Cuprunde ausschied. Seit dem ersten Duell mit Altach vor acht Jahren hat man es nur noch einmal in die zweite Runde geschafft: 2023 mit dem 3:2 nach Verlängerung gegen Horn!

Quelle: noen.at/meinfussball