SC / ESV Parndorf 1919: 33 Aleksandar Mirkovic, 04 Christian Haider , 19 David Dornhackl, 20 Lukas Rath⚽, 37 Christian Bubalovic, 13 Julian Pointner (69.: David Krska), 17 Stephan Schimandl (69.: Tomas Nagy), 18 Florian Krutzler, 34 Timo Schmelzer (86.: Raul Bucur), 02 Simon Buliga, 27 Dominik Schmidt
SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 05 Michael Lechner, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic, 08 Antonio Paric , 10 Bernhard Hahn (HZ.: Benjamin Hahn), 17 Hakan Gökcek, 22 Luka Mirkovic (88.: Luka Makrisevic), 24 Manuel Botic (63.: Eron Terziu), 09 Tobias Fischer (86.: Thomas Stift)
Tore: 1:0 Lukas Rath (90+4.)
Gelbe Karte: 44.: Tobias Fischer(Foul) , 45+2.: Bernhard Hahn(Unsportl.) , 45+6.: Christian Haider(Foul) , 52.: Antonio Paric(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte: 90+3.: Christian Haider (Kritik)
Heidebodenstadion Parndorf
Freitag, 6. März 2026 um 19:00, Mag. Bünyamin Kilicdagi, 500
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Parndorf stürzt Leader Leobendorf in der Nachspielzeit
Bericht von Dominik Siml
In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang
Parndorf vor 500 Zusehern der einzige Treffer des Abends. Leobendorf-Trainer
Lukas Fürhauser war nach der zweiten 0:1-Niederlage in Folge bedient.
Lange
mussten die 500 Zuschauer in Parndorf auf Action warten, spät im Spiel sollten
die Akteure aber noch liefern. Im ersten Durchgang kamen die Heimischen einmal
gefährlich vor den Kasten von Leobendorf-Keeper Max Sulek, der Abschluss wurde
noch geblockt. Von den Gästen kam nach vorne gar nichts, der Tabellenführer ließ
jegliche Kreativität vermissen.
Nach der Pause waren die
Niederösterreicher zu Beginn dann aktiver, rund 15 Minuten versuchte man, etwas
auf den Weg zu bringen. Außer einer Chance von Hakan Gökcek, der den Ball zwar
an Parndorf-Goalie Aleksandar Mirkovic, aber auch am langen Eck vorbeispitzelte,
sollte nichts herausschauen.
Im Anschluss übernahm die Elf von Trainer
Paul Hafner das Kommando - und drückte vehement auf die Führung. Leobendorf war
gleich mehrmals im Glück, Parndorf traf einige Male Aluminium und zeigte sich
bei ruhenden Bällen auch stets gefährlich. Einmal durfte sich Sulek auszeichnen,
den Rest bekamen Niklas Streimelweger und sein Defensivverbund geblockt.
„Wir haben uns einfach schwergetan, dass wir die Bälle wegbekommen und viel zu
viel einfache Fehler gemacht“, war Fürhauser im Nachgang ehrlich.
Fürhauser: „Zweikampfquote von 30-40 Prozent“
So auch in
Minute 94, als Parndorf nach einem Eckball den zweiten Ball wieder in den
Leobendorfer Sechzehner schaufelte. Dort gewannen die Burgenländer am zweiten
Pfosten das Kopfballduell, in der Mitte stocherte Lukas Rath die Kugel ins Netz.
Gleich danach war Schluss, Parndorf behielt die drei Punkte und schickte den
Tabellenführer mit der zweiten 0:1-Pleite in Folge nach Hause. „Absolut
verdient, wir müssen froh sein, dass wir nicht 3:0 verlieren“, nahm sich
Fürhauser kein Blatt vor den Mund.„Heute haben wir eine Zweikampfquote von
30-40 Prozent gehabt. Dann gewinnst du halt kein Spiel.“
Quelle: noen.at/meinfussball