27. Runde
SV Sparkasse Leobendorf : SC Neusiedl am See 1919 3:2 (1:1)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger  , 05 Michael Lechner, 23 Mario Pavelic, 25 Armin Pester  , 07 Dusan Lazarevic (73.: Oliver Pranjic), 08 Antonio Paric, 17 Hakan Gökcek⚽ (90+5.: Luka Makrisevic), 19 Marco Hofer, 22 Luka Mirkovic⚽ (75.: Thomas Stift), 20 Eron Terziu (73.: Bernhard Hahn⚽)

SC Neusiedl am See 1919: 01 Mathias Gindl  , 05 Phoenix Dominique Missi Tomp, 15 Elias Tarzi, 17 Maximilian Wodicka⚽, 20 Raphael Federer, 02 Denis Dizdarevic⚽, 08 Lukas Umprecht  , 10 Marek Rigo (90+2.: Alexander Mödlhammer), 12 Hüseyin Baran Yildiz   (33.: Houssem Fattoum), 07 Lucas Demitra  , 09 Erik Csaba Burai

Tore: 0:1 Denis Dizdarevic (5.), 1:1 Hakan Gökcek (23.), 2:1 Luka Mirkovic (53.), 2:2 Maximilian Wodicka (71.), 3:2 Bernhard Hahn (89.)
Gelbe Karte: 11.: Hüseyin Baran Yildiz(Foul) , 11.: Armin Pester(Unsportl.) , 35.: Günter Gabriel(Kritik) , 52.: Lukas Umprecht(Foul) , 83.: Norbert Pammer(Kritik) , 85.: Niklas Streimelweger(Foul) , 89.: Lucas Demitra(Unsportl.)
Rote Karte: 90.: Andreas Gössl (TR) (Unsportl.), 90+2.: Mathias Gindl (Torchancenverh.)
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 17. April 2026 um 19:00, Patrick Koscielnicki , BEd, 150

>> Bericht bei oefb.at >>

Freistoß in Minute 89 bringt Leobendorf zurück auf die Siegerstraße
Bericht von Dominik Siml

Der SV Leobendorf musste zu Hause gegen Neusiedl einen frühen Rückstand wegstecken und drehte die Partie. Nach dem neuerlichen Ausgleich richtete es Joker Bernhard Hahn mit seinem feinen linken Füßchen.facebook sharing buttontwitter sharing buttonlinkedin sharing buttonbluesky sharing buttonthreads sharing button
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Leobendorf - Neusiedl 3:2. Fünf Minuten waren auf der Uhr, als die Gäste aus dem Burgenland einen Konter fuhren und Leobendorf so ganz früh in Verlegenheit brachten. Torhüter Maximilian Sulek kam gegen den nach außen laufenden Erik Burai zu spät und verursachte einen Elfer. Den verwandelte Denis Dizdarevic eiskalt.

Die kalte Dusche weckte Leobendorf auf, Dusan Lazarevic hatte bei einem Weitschuss den Ausgleich auf dem Fuß, auch der Rebound war gefährlich. Mathias Gindl entschärfte den zweiten Versuch von Hakan Gökcek.

Gökcek: Elfer gezogen, Elfer verwandelt
Das Spiel plätscherte dann so vor sich hin, ehe Gökcek in den Strafraum eindrang und zunächst ein bisschen Ballglück hatte. Dann bekam er allerdings eine auf den Knöchel, der Elferpfiff war folgerichtig. Gökcek schnappte sich das Leder gleich selbst, entschied sich für rechts unten, wo auch Gindl abtauchte. Zu halten war dennoch nichts – 1:1.

Gleich nach der Pause hatte die Heimischen Glück und Dizdareivc das 2:1 auf dem Fuß. Nach einem Stangler traf er im Fallen nur die Querlatte. Das sollte sich rasch rächen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Armin Pester auf, Michael Lechner legte ab und Luka Mirkovic traf unters Dach. Die Heimischen führten erstmals in dieser Partie.

Pester hatte dann nach einem Corner am langen Pfosten den dritten Treffer auf dem Kopf, zielte aber zu hoch. Postwendend gab es die Quittung. Neusiedl baute über Kapitän und Innenverteidiger Maximilian Wodicka auf, der die Kugel rechts rausspielte und den Weg in den Sechzehner mitging. Der Ball kam auf die kurze Stange, wo Wodicka im Rutschen auf 2:2 stellte. Dann sah Kollege Lukas Umprecht für ein Foul Gelb-Rot, rund zehn Minuten später war wieder Leobendorf dran.

Noch zweimal Rot im Endspurt
Bernhard Hahn kam nach einem Freistoß am Sechzehner zum Abschluss, zielte allerdings eine Spur zu hoch. Ein paar Augenblicke später war ihm das wohl völlig egal. Nachdem der eingewechselte Oliver Pranjic am Sechzehner am Trikot gezupft wurde und zu Boden ging, gab’s Freistoß. Den versenkte Hahn mustergültig mit links über der Mauer im Kasten – 3:2 für die Gastgeber. Bei Tormanntrainer Andreas Gössl fiel der Jubel wohl zu euphorisch aus, er sah für unsportliches Verhalten Rot.

Kurz darauf war die Partie für auch für Neusiedl-Goalie Gindl vorbei, der nach einem weiten Ball wohl zu spät kam und Pranjic rund 30 Meter vor dem Tor traf. Der Weinviertler monierte, den Ball gespielt zu haben, vom Schiedsrichter gab es aber die Ampelkarte und Freistoß für Leobendorf. Der Schlusspunkt einer turbulenten Partie, die SVL-Coach Lukas Fürhauser wie folgt einordnete: „Ich hab aufgrund der Situation erwartet, dass es so ein Spiel wird. Wir waren nicht gerade gut unterwegs und Neusiedl hatte ein Muss-Situation. Ein Kampf, eine wirklich harte Partie und am Ende ein Arbeitssieg.“

Quelle: noen.at/meinfussball