SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic (69.: Armin Pester), 08 Antonio Paric, 10 Bernhard Hahn (81.: Benjamin Hahn), 17 Hakan Gökcek , 19 Marco Hofer (63.: Michael Lechner), 22 Luka Mirkovic ⚽ (81.: Luka Makrisevic), 09 Tobias Fischer⚽, 11 Oliver Pranjic (63.: Eron Terziu⚽)
TWL Elektra: 01 Pirmin Strasser, 37 Philipp Haas, 87 Christopher Schaller (80.: Gabriel Aurohom), 04 Erik Hoscha (80.: Damian Barisic), 06 Cem Üstündag, 10 Ernest Grvala , 12 Florian Harnisch (61.: Maid Karisik), 20 Viktor Pajkic (HZ.: Stjepan Kovacevic⚽⚽), 22 Mansur Isaev (61.: Loren Limani), 07 Alexander Krammer, 14 Nikola Asceric
Tore: 1:0 Luka Mirkovic (36.), 2:0 Tobias Fischer (44.), 3:0 Stjepan Kovacevic (58.), 4:0 Stjepan Kovacevic (81.), 5:0 Eron Terziu (85.)
Gelbe Karte: 19.: Luka Mirkovic(Unsportl.) , 30.: Nikola Asceric(Kritik) , 34.: Viktor Pajkic(Foul) , 52.: Ernest Grvala(Foul) , 65.: Abd Allah Abou El-Naga , MSc(Kritik) , SE.: Hakan Gökcek(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 28. März 2026 um 16:00, Dursun Tosun, 250
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Leobendorf schießt sich den Frust von der Seele
Bericht
von Dominik Siml
Kurz vor der Pause schlug der Tabellenführer doppelt zu
und kam damit gegen das Schlusslicht auf die Siegerstraße. Nach dem Wechsel lief
es wie am Schnürchen.
405 Minuten musste der SV Leobendorf warten, bis er
selbst wieder einmal zu einem Torerfolg kam. Die Niederösterreicher bespielten
Tabellenschlusslicht TWL Elektra und warteten auf ihre Möglichkeiten. In Minute
36 war Luka Mirkovic der Dosenöffner. Mario Pavelic suchte mit einem weiten Ball
Oliver Pranjic, den die Wiener noch geklärt bekamen. Den Rebound spielte Tobias
Fischer zu Bernhard Hahn, der mit dem Rücken zum Tor mit dem ersten Kontakt
tropfen ließ. Mirkovic hielt drauf, der Ball schlug abgefälscht im rechten Eck
ein.
Nur acht Minuten später holte sich Fischer in der Mitte die Kugel
von seinem Gegenspieler und nahm Dusan Lazarevic mit. Der spielte den Angreifer
noch einmal frei, Fischer zündete den Turbo, ging in den Strafraum und schloss
trocken ins kurze Eck ab. Leobendorf nahm eine Zwei-Tore-Führung mit in die
Kabinen.
Wechselspieler traf zweimal ins eigene Tor
Nach der Pause hatte TWL-Verteidiger Stjepan Kovacevic seinen „großen Auftritt.“
Der Wechselspieler verhalf den Leobendorfern unglücklich gleich zu zwei
Treffern. Zunächst grätschte er eine Pranjic-Hereingabe um Millimeter vor
Fischer ins eigene Netz, später bugsierte einen Abschluss von Eron Terziu wieder
in die eigenen Maschen. Terziu tanzte schon den Tormann aus, der Ball wäre auch
so zum 4:0 reingegangen.
Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie
hatte wieder der SVL – genauer genommen Joker Terziu. Hakan Gökcek fing einen
Pass der Wiener am Sechzehner ab und brachte die Kugel schnell ins Zentrum zu
Terziu. Der schlug noch einen Haken und traf – durch die Beine des Verteidigers
– ins lange Eck. Damit hält Leobendorf bei zehn Treffern aus sechs
Frühjahrspartien, obwohl man vier Matches lang gar nicht traf.
Sportchef
Michael Tackner fasste zusammen: „Verdient gewonnen. Das erste Tor hat uns
sehr gutgetan, bis zum 1:0 hat uns ein bisschen das Selbstvertrauen gefehlt.
Danach waren wir dann echt gut und aggressiv.“
Quelle: noen.at/meinfussball