24. Runde
FC Marchfeld Donauauen : SV Sparkasse Leobendorf 5:0 (3:0)

FC Marchfeld Donauauen: 33 Jonas Überbacher  , 04 Florian Freissegger⚽, 05 Amar Helic, 15 Noah Steiner, 22 Julian Buchta  , 06 Dobrica Tegeltija, 07 Eldis Bajrami (82.: Laurenz Thirsfeld), 10 Jakub Svec (60.: Nicolas Meister⚽⚽), 21 David Oroshi (HZ.: Noah Lederer), 09 Aleksandar Vucenovic, 11 Csaba Mester⚽⚽ (73.: Felix Orgolitsch)

SV Sparkasse Leobendorf: 01 Maximilian Sulek, 04 Niklas Streimelweger, 23 Mario Pavelic, 07 Dusan Lazarevic, 08 Antonio Paric, 17 Hakan Gökcek (63.: Michael Lechner), 19 Marco Hofer  , 22 Luka Mirkovic (HZ.: Bernhard Hahn), 09 Tobias Fischer (73.: Thomas Stift), 11 Oliver Pranjic (63.: Luka Makrisevic), 20 Eron Terziu (63.: Armin Pester)

Tore: 1:0 Florian Freissegger (12.), 2:0 Csaba Mester (27.), 3:0 Csaba Mester (35.), 4:0 Nicolas Meister (73.), 5:0 Nicolas Meister (90+2.)
Gelbe Karte: 37.: Julian Buchta(Unsportl.) , 57.: Marco Hofer(Unsportl.)
Rote Karte: 81.: Jonas Überbacher
Gelb-Rote Karte:
in Mannsdorf/ Aulandstadion (FC Marchfeld) Freitag, 3. April 2026 um 19:00, Maximilian Fischer , BSc, 310

>> Bericht bei oefb.at >>

Tabellenführer Leobendorf geht in Mannsdorf unter
Bericht von Dominik Siml

Der FC Marchfeld macht schon vor der Pause den Sack zu und darf sich am Ende nicht nur über einen klaren Sieg, sondern auch über zwei Doppeltorschützen und einen Premierentreffer freuen. Wermutstropfen: Goalie Jonas Überbacher muss in der Schlussphase mit Rot vom Feld.

Offenes Visier im Weinviertel-Derby. Der FC Marchfeld hatte einen Abschluss durch Aleksandar Vucenovic, nachdem Maximilian Sulek bei einem Ausflug zu kurz klärte, der Ball kullerte aber nur Richtung verwaistes Tor und wurde nicht gefährlich. Gegenüber löste sich Eron Terziu nach einem Pass von Oliver Pranjic gut und spitzelte den Ball an Keeper Jonas Überbacher vorbei, Julian Buchta bekam die Situation aber noch gelöscht.

Der Führung näher waren dann die Gäste, weil Florian Freissegger einen weiten Ball vor Pranjic nur unkontrolliert per Kopf klären konnte, Tobias Fischer schloss volley aus elf Metern ab, verfehlte den Kasten aber. „Eine Tausender. Ich hab‘ mich schon gefreut“, haderte Coach Lukas Fürhauser, der wenig später die Hände über dem Kopf zusammenschlagen sollte.

Denn praktisch im Gegenzug machte Freissegger seinen Fehler ein paar Minuten später vergessen, der Außenverteidiger traf nach einem Out stramm ins lange Kreuzeck, für Sulek gab es gar nichts zu halten.

Mester mit den Saisontoren 14 und 15
Die Heimischen nutzten auch die zweite gute Chance, die sie vorfanden. Nach einem Abschlag gewann der FCM das Kopfballduell, den Abpraller brachte Leobendorf nicht unter Kontrolle. Amar Helic leitete zu Eldis Bajrami weiter, der ideal für Csaba Mester durchsteckt. Der Ungar blieb im direkten Duell mit Sulek cool und schob mit links ein. Dann patzte Sulek auch noch. Nach einem Rückpass zögerte er zu lange und kam in den Pressball, der vor den Beinen von Bajrami landete. Dessen Schuss hätte gepasst, Sulek besserte seinen Fauxpas aber wieder aus und fischte die Kugel aus der Ecke.

Mester legte aber noch vor der Pause das Dritte nach, sein Abschluss landete abgefälscht im Eck und fixierte den klaren Pausenstand. „Ein ganz bitterer Spielverlauf. Bis zum 1:0 haben wir uns nicht schlecht präsentiert“, resümierte Fürhauser, dessen Team kurz vor der Halbzeit bei einem Pranjic-Freistoß Pech hatte. Da fehlten nur Zentimeter.

Die fehlten auch gleich nach dem Wechsel, als ein Freistoß von Bernhard Hahn an die Stange klatschte. Überbacher stand in der anderen Ecke und reagierte gar nicht, der hätte wohl gepasst. Fürhauser traf den Nagel auf den Kopf: „Da fehlt uns das Momentum.“ Das hatte die Heimischen an diesem Tag. Mario Pavelic bekam einen Strafstoß gegen sich zugesprochen, den Joker Nicolas Meister eiskalt verwandelte. Für den Leobendorf-Coach ein „Kann-Elfer“.

Rot für Überbacher, Meister mit dem 5:0
Schluss war damit aber noch nicht. Nach einem langen Ball überlupfte Armin Pester, wieder als Stürmer eingewechselt, Überbacher, der den gelernten Verteidiger abräumte und mit Rot runter musste. In Unterzahl legten die Marchfelder durch Meister noch den fünften Treffer drauf.

FCM-Coach Christoph Knirsch war stolz auf seine Jungs: „Ein Ausrufezeichen. Ich glaube, das war zu Hause die beste Mannsdorf-Leistung der letzten Jahre. Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Quelle: noen.at/meinfussball