SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas, 06 Marco Schwarz, 20 Marco Weidener, 23 Lukas Kalser, 09 Luca Marschler, 10 Elias Groll, 14 Aimen Ghribi (77.: Tarik Klicic), 22 Stefan Hold , 25 Benjamin Hahn (HZ.: Tobias Frühwirth), 11 Thomas Stift (77.: Simon Winter)
Unterstinkenbrunn: T Patrik Lehner, 02 Lukas Pristl, 08 Phillip Schütz ⚽, 09 Filip Vosmera, 10 Philipp Schmid (71.: Drilon Bajrami⚽), 12 David Nezveda, 13 Hasan Tuncel, 15 Dominik Moucka, 16 Niklas Gall, 17 Christian Schwarz, 18 Adam Ryska (90+3.: Paul Hartmann)
Tore: 0:1 Drilon Bajrami (83.), 0:2 Phillip Schütz (86.)
Gelbe Karte: 47.: Stefan Hold(Unsportl.) , 51.: Johannes Peitl(Kritik) , 76.: Aimen Ghribi(Foul) , 90+1.: Phillip Schütz(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
81.: Stefan Hold(Kritik)
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 18. Oktober 2025 um 18:45, Thomas Bernhard, 90
Zwei späte Treffer zum Sieg
Bericht von Jonas Pamperl
Unterstinkenbrunn schlug gegen Leobendorf II zweimal spät zu - und fährt
nach drei sieglosen Spielen wieder drei Punkte ein.
Zuletzt konnte der SV
Unterstinkenbrunn mehrere knappe Spiele nicht in seine Richtung ziehen. Das
gelang nun endlich - aus Sicht des SVU - gegen Leobendorf II. Die erste Halbzeit
lief ausgeglichen ab. Die Gäste schossen ein Abseitstor, die Heimischen kamen
aber auch zu guten Möglichkeiten.
Das änderte sich nach der Pause ein
wenig. Unterstinkenbrunn ließ weniger zu, wodurch die Leobendorfer nur noch zu
Halbchancen kamen. Länger sah es danach aus, als würde die Partie torlos enden -
doch dann flog Leobendorfs Stefan Hold wegen Kritik vom Feld. Völlig
unverständlich aus Sicht von Spielertrainer Marco Weidener: „Er hat ihn
gefragt, wie es sein kann, dass er ein Foul macht, wenn er vorne ist".
Somit musste
das Heimteam in Unterzahl in die Schlussphase gehen - und kassierte anschließend
noch zwei Gegentore. Ein abgerissener Schuss landete irgendwie vor Drilon
Bajrami - der Joker drückte die Kugel noch über die Linie (83'). Kurz darauf
entschied Phillip Schütz das Spiel nach Vorlage von Hasan Tuncel (86').
„Sieg tut richtig gut“
SVU-Coach Johannes Peitl war
erleichtert nach dem Spiel: „Der Sieg tut richtig gut - weil wir es uns
wirklich verdient haben. Am Schluss haben sie sich endlich einmal
belohnt.“ Die Schiedsrichterleistung sah er ebenso kritisch: „Er war
sehr kleinlich. Und außerdem war wieder alles außerhalb des Matches wichtiger
als das Spiel selbst.“
Der Leobendorfer Spielertrainer sprach von
einer durchschnittlichen Leistung: „Wir waren nicht schlechter, aber auch
nicht unbedingt schlechter als Unterstinkenbrunn. Beide Teams hatten ihre
Chancen.“
Quelle: noen.at/meinfussball