SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (78.: Thomas Klaus), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener (65.: Tarik Klicic), 09 Luca Marschler⚽⚽⚽ (78.: Daniel Bauer), 10 Elias Groll (78.: Luis Pacher), 19 Lorenz Hafner⚽ (72.: Tobias Frühwirth), 22 Stefan Hold, 11 Thomas Stift
Niederleis: T Michael Weiskirchner, 14 Dustin Hofmann, 15 Florian Weichselbaum (HZ.: Mathias Bayer), 16 Alexander Ulbinger, 03 Andreas Fuchsberger, 04 Dominik Halamka, 07 Gerald Hans, 08 Christoph Klapka, 17 Daniel Vogelsang, 09 Frantisek Lörinczi (72.: Alexander Laab), 12 Samuel Hesko (78.: Sebastian Bollmann)
Tore: 1:0 Luca Marschler (10.), 2:0 Lorenz Hafner (13.), 3:0 Luca Marschler (30.), 4:0 Luca Marschler (44.)
Gelbe Karte: 37.: Frantisek Lörinczi(Foul) , 74.: Elias Groll(Foul) , 75.: Thomas Stift(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 22. Mai 2026 um 20:00, Lejla Velic, 150
Eine 45-Minuten-Gala reichte zum klaren Heimsieg
Bericht
von Bernhard U. Wieser
Leobendorf II sorgte schon zur Pause für eine
Vorentscheidung gegen Niederleis und überholte mit dem 4:0-Sieg den Gegner auch
in der Tabelle.
Leobendorf II - Niederleis 4:0. Die Favoritenrolle ging an
die Heimischen, die mit fünf Siegen in Serie antraten. Das Team rund um
Spielertrainer Marco Weidener siegte in zehn Rückrundenpartien achtmal, es
sollte Sieg Nummer neun her. Denn damit würde man den Gegner auch in der Tabelle
überholen und auf Rang zwei springen. Niederleis, das zuletzt zweimal gewann,
reiste mit vielen Personalsorgen an. „Auf der Bank waren nur drei Spieler und
einer davon ist 45“, seufzte Trainer Markus Wolf. Gemeint ist Sebastian
Bollmann.
Die Heimischen übernahmen ab der ersten Minute das Kommando und
dominierten das Geschehen. Verdient war deshalb das 1:0 nach zehn Minuten,
erfolgreich war Luca Marschler, er traf nach einem Lochpass von Elias Groll.
Doch im Gegenzug wäre den Gästen beinahe das überraschende 1:1 durch Frantisek
Lörinczi gelungen.
Luca Marschler on fire: Drei Tore in einer
Halbzeit
Leobendorf machte es aber besser und erhöhte kurz danach
auf 2:0 durch Lorenz Hafner (13.). Vor der Pause schlug Marschler noch zweimal
zu. Nach genau einer halben Stunde erzielte er das 3:0 mit einem schönen
Schlenzer ins lange Eck, unmittelbar vor dem Pausenpfiff verwandelte er einen
Elfer zum 4:0.
In der Kabine appellierte der Gäste-Trainer an seine
Spieler, sich nicht auch in der zweiten Halbzeit abschießen zu lassen. Er
forderte sie auf, mehr in die Zweikämpfe zu gehen. Das wurde auch umgesetzt,
freute er sich und lachte gequält: „Wir waren nicht mehr so katastrophal wie
vor der Pause.“ Weidener sah erfreut, dass sein Team weiterhin konzentriert
auftrat und nicht nachließ, auch wenn keine Treffer mehr fielen: „Dass man
nach einem 4:0 zur Pause am Ende 9:0 gewinnt, spielt es nicht mehr.“
„Ich ziehe den Hut vor jedem Einzelnen“
Der SVL-Trainer
freute sich über den überzeugenden Auftritt: „Das war wirklich stark und vor
allem in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, was wir können. Ich ziehe den
Hut vor jedem Einzelnen.“ Trainerkollege Wolf sah eine unnötige Niederlage:
„Leobendorf ist eine Topmannschaft, aber wir haben es ihnen viel zu leicht
gemacht.“
Quelle: noen.at/meinfussball