Ernstbrunn: 01 Jakob Mistelbauer, 11 Nico Nentwig, 13 Thomas Hackl, 16 Felix Hartmann, 06 Tobias Schlaghuber, 08 Jan Malik , 10 Daniel Steininger, 12 Bernhard Hainz , 17 Kevin Sostarits (79.: David Breitseher), 07 Emir Dilic , 09 David Handl (79.: Thomas Spieß)
SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas , 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (65.: Aimen Ghribi), 20 Marco Weidener, 23 Lukas Kalser, 09 Luca Marschler (65.: Lorenz Hafner), 10 Elias Groll (88.: Tarik Klicic), 12 Paul Kratschmayr , 22 Stefan Hold, 11 Thomas Stift⚽
Tore: 0:1 Thomas Stift (75.)
Gelbe Karte: 25.: Bernhard Hainz(Foul) , 35.: Deniz Karadas(Foul) , 35.: Emir Dilic(Unsportl.) , 40.: David Handl(Foul) , 49.: Paul Kratschmayr(Foul) , 50.: Jan Malik(Kritik) , 64.: Luca Marschler(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Ernstbrunn Samstag, 27. September 2025 um 16:00, Marco Obritzberger, 130
Derbyniederlage gab es auch mit Spielertrainer Dilic
Bericht von Bernhard U. Wieser
Das erste Spiel nach der Entlassung von
Alen Orman wurde verloren, Interimstrainer Emir Dilic sah aber trotzdem viel
Positives: „Die Mentalität hat wieder gepasst.“
Ernstbrunn -
Leobendorf II 0:1. Es war Spiel eins nach der Entlassung von Alen Orman als
Trainer, diese Funktion übernahm Emir Dilic, der als Spielertrainer fungiert und
von Werner Würzler unterstützt wird. Ihr Ziel war es, dass die Mannschaft wieder
Mentalität zeigt, gegen Leobendorf II sollte unbedingt eine Reaktion her. Die
Gäste schossen sich mit dem historischen 17:0-Sieg gegen Hollabrunn ein.
Ernstbrunn, das auf wichtige Spieler wie Marco Sahanek, Tobias Martin Vogelmayr
oder Patrick Wessely verzichten musste, war von Beginn an sehr engagiert und
zeigte im ersten Durchgang eine überzeugende Leistung. Hinter wurde nichts
zugelassen, vorne kam man zu Chancen. „Aber wir müssen einfach in Führung
gehen, ich habe eine gute Chance vergeben, eine der Sostarits und einmal hätte
der Hainz auf mich aufspielen müssen“, zählte der Spielertrainer auf. Aber
auch der Spielertrainer des Gegners, Marco Weidener, war mit seinen Burschen
zufrieden: „Das war von uns vor der Pause unfassbar stark, viel ist von
Ernstbrunn nicht gekommen, wir haben alles im Griff gehabt.“
„Ernstbrunn hat viel Qualität, die haben wir aber auch“
In den ersten 20 Minuten nach der Pause hatten die Gäste ein schwache Phase,
Weidener reagierte und brachte mit Wechseln neuen Schwung. Und ein
Wechselspieler leitete das Siegtor in der 75. Minute ein: Aimen Ghribi passte zu
Thomas Stift, der den Tormann umspielte und den Ball aus größerer Distanz ins
leere Tor rollte. „Da war unser Tormann zu weit draußen“, fand Dilic.
Und der Leobendorf-Coach jubelte: „Danach haben wir nichts zugelassen
und uns den Sieg damit verdient.“ Stolz meinte er hinterher:
„Ernstbrunn hat viel Qualität, die haben wir aber auch, nur haben meine jungen
Spieler noch nicht so viel erreicht. Das kommt aber noch.“
Dilic
musste die nächste Niederlage zur Kenntnis nehmen, es war Pleite Nummer vier,
immer in Derbies: 2:3 gegen Niederleis, 1:2 gegen Großrußbach, 1:2 gegen
Großmugl und nun 0:1 gegen Leobendorf II. Doch er sah viel Positives: „Die
Mannschaft hat gekämpft, die Mentalität hat endlich wieder gepasst, wir hätten
uns deshalb sicher mehr verdient.“ Er merkte, dass der Trainerwechsel für
„einen Ruck in der Mannschaft“ gesorgt hätte. Wichtig sei ein
Erfolgserlebnis, „den brauchen wir wie einen Bissen Brot“, das soll nun
gegen Wildendürnbach her.
Quelle: noen.at/meinfussball