Leitzersdorf: T Alexander Nics, 02 Quentin Rotschenk (77.: Simon Randak), 05 Timo Reiterer (HZ.: Julian Holzer⚽), 08 Sasa Sormaz (HZ.: Christoph Fasching), 10 Ivan Bosnjak, 11 Edip Baydar (54.: Nino Kotrba), 13 Nils Reiterer (HZ.: Dino Cavkic), 17 Alexander Zotter, 18 Bernhard Redl, 19 Rene Gössl , 20 Lukas Kronberger
SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas (HZ.: Simon Winter), 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (66.: Daniel Bauer), 23 Lukas Kalser , 08 Simon Wotruba (66.: Tarik Klicic), 09 Luca Marschler, 10 Elias Groll , 12 Paul Kratschmayr (75.: Lorenz Hafner), 14 Aimen Ghribi⚽ (66.: Tobias Frühwirth), 11 Thomas Stift⚽
Tore: 0:1 Aimen Ghribi (31.), 0:2 Thomas Stift (40.), 0:3 Julian Holzer (54.)
Gelbe Karte: 56.: Lukas Kalser(Foul) , 60.: Rene Gössl(Unsportl.) , 63.: Elias Groll(Unsportl.)
Rote Karte: 63.: Lukas Kronberger (Tätl.)
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leitzersdorf USV Samstag, 30. August 2025 um 17:00, Arif Ünlü, 100
Tätlichkeit und Eigentor: Leobendorf jubelte, Leitzersdorf haderte
Bericht von Peter Sonnenberg
Die Hausherren starteten engagiert in diese
Partie und hatten die erste dicke Möglichkeit: Edip Baydar ging rechts durch,
fand aber danach im Strafraum keinen Abnehmer. „Das müssen wir besser spielen
und mit der Führung im Rücken entwickelt sich diese Partie vielleicht ganz
anders“, seufzt USV-Coach Martin Haselmayr.
Denn nach knapp 20 Minuten
übernahmen die jungen Leobendorfer das Kommando und wurden von Minute zu Minute
gefährlicher. So wie beim 0:1: Die Leitzersdorfer brachten den Ball nicht weg,
Aimen Ghribi bekam im Sechzehner einen Abpraller und schloss ins Eck ab. Kurz
vor der Pause dann noch das 0:2: Statt ein taktisches Foul zu machen ließ der
USV Thomas Stift ziehen, der abzog und der Ball senkte sich - leicht abgefälscht
- über Alexander Nics ins Netz. Zu allem Überfluss musste nach Halbzeit eins
auch noch Sasa Sormaz verletzungsbedingt in der Kabine bleiben.
In der
zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Gäste noch größer, vor allem weil
Leitzersdorf offensiv kaum ein Mittel fand, Leobendorf unter Druck zu setzen.
„Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere bisherige Saison“,
meint Haselmayr. „Wir hatten eigentlich keine klare Torchance mehr.“ So
war das 3:0 nur eine Frage der Zeit: Ein Angriff über die Seite, Luca Marschler
wartete auf den Ball, doch der eingewechselte Julian Holzer bugsierte den Pass
ins eigene Tor.
Unnötige Tätlichkeit als negativer Höhepunkt
Für die Leitzersdorfer kam es danach noch schlimmer: Lukas Kronberger und Paul
Kratschmayr gerieten nach einem Zweikampf aneinander, Ersterer griff Zweiterem
an die Gurgel und ging zu Boden, weshalb Schiedsrichter Ünlü glatt Rot zeigte.
„Vielleicht ein bisschen zu hart, aber jedenfalls unnötig von Lukas da
hinzugreifen“, meinte Haselmayr.
Danach plätscherte die Partie dem
Schlusspfiff entgegen und die Leobendorfer durften feiern. SVL II-Spielertrainer
Marco Weidener resümierte im Anschluss: „Die ersten 10,15 Minuten haben wir
etwas gebraucht, dann war es eine klare Sache. Wir haben auf ihrem schönen, aber
kleinen Platz Ball und Gegner laufen gelassen und hätten am Ende noch höher
gewinnen können.“
Quelle: noen.at/meinfussball