23. Runde
SV Sparkasse Leobendorf II : Ernstbrunn 2:0 (0:0)

SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas  , 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (69.: Tobias Frühwirth⚽), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler (90+1.: Luis Pacher), 10 Elias Groll, 22 Stefan Hold, 11 Thomas Stift  , 15 Tarik Klicic (89.: Thomas Klaus)

Ernstbrunn: 01 Jakob Mistelbauer, 04 Philip Ebermann, 10 Tobias Martin Voglmayr (66.: Peter Gaunersdorfer), 11 Nico Nentwig (39.: Daniel Steininger), 16 Felix Hartmann, 19 Patrick Wessely  , 08 Jan Malik  , 14 David Breitseher (78.: David Handl), 17 Kevin Sostarits  , 07 Emir Dilic, 15 Thomas Spieß (66.: Bernhard Hainz)

Tore: 1:0 Philip Ebermann (77.) (Eigentor), 2:0 Tobias Frühwirth (86.)
Gelbe Karte: 73.: Deniz Karadas(Foul) , 80.: Patrick Wessely(Foul) , 89.: Jan Malik(Kritik) , 89.: Thomas Stift(Unsportl.) , 90+1.: Kevin Sostarits(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 24. April 2026 um 19:00, Matthias Kedrus, 117

>> Bericht bei oefb.at >>

Leobendorf II bleibt der Ernstbrunner Angstgegner
Bericht von Bernhard U. Wieser

Seit dem Heimspiel gegen Leobendorf II in der Hinrunde war Ernstbrunn ungeschlagen, die Serie riss gegen den gleichen Gegner im Auswärtsspiel.
Leobendorf II - Ernstbrunn 2:0. Es war der 27. September des Vorjahres, als Ernstbrunn 0:1 daheim gegen Leobendorf II verlor. Es war das erste Match nach der Entlassung von Bernd Zinser, das Debüt für Interimstrainer Emir Dilic und Co Werner Würzler ging damit in die Hose. Danach sollte aber eine Serie ohne Niederlage folgen - die aber nun wieder gegen Leobendorf II endete.

Es war ein Match auf hohem Niveau, die Zuschauer erlebten hohes Tempo, schöne Spielzüge und zahlreichen Topchancen. „Das war Gebietsliga-Niveau“, fand Leobendorf-Spielertrainer Marco Weidener. Ernstbrunn-Coach Würzler stimmte zu: „Es war ein Topspiel mit ungewöhnlich vielen Torchancen auf beiden Seiten.“ Vor der Pause führte aber keine davon zu einem Treffer, laut Würzler hätte es 2:2 stehen können. Einmal war der Ball hinter der Linie, das Dilic-Tor wurde aber wegen Abseits aberkannt.

Ernstbrunn helfen beim Gegentreffer mit
Während Ernstbrunn vor der Pause mehr vom Spiel hatte, war danach Leobendorf überlegen. Das Führungstor fiel aber erst in der 77. Minute, Philip Ebermann lenkte eine Hereingabe des eingewechselten Tobias Frühwirth ins eigene Tor. Das Aufbäumen der Gäste blieb aus und so entschieden die Heimischen in der 86. Minute die Partie: Es war eine Einzelleistung von Frühwirth, der den Ball am eigenen 16er bekam, den Turbo zündete und auf 2:0 stellte.

„Es war ein verdienter Sieg, der uns zeigt, was in der Mannschaft steckt“, schwärmte Weidener. Das Spiel hätte ihm viel Spaß gemacht, da der Gegner mitspielte. Würzler ärgerte sich: „Da war mehr drin, ein X wäre sicher gerechter gewesen, aber Niederlagen gehören dazu.“ Ob Leobendorf II nun sein Angstgegner wäre, verneint der Coach: „Ich habe vor nichts Angst, außer vielleicht vor mir selber (lacht).“

Quelle: noen.at/meinfussball