SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (80.: Daniel Bauer), 13 Simon Winter, 09 Luca Marschler⚽, 10 Elias Groll (71.: Niklas Dressel), 19 Lorenz Hafner⚽ (70.: Thomas Klaus), 22 Stefan Hold, 11 Thomas Stift, 15 Tarik Klicic⚽⚽ (70.: Luis Pacher )
Leitzersdorf: T Sebastian Bumba, 02 Quentin Rotschenk (HZ.: Rene Gössl), 05 Timo Reiterer (HZ.: Stefan Jovanovic), 09 Vinicius Leite Teles, 10 Ivan Bosnjak (61.: Nils Reiterer), 14 Rene Miklautz , 16 Manuel Mayr (66.: Patrick Wallner), 17 Alexander Zotter, 18 Bernhard Redl , 20 Lukas Kronberger, 23 Dino Cavkic (HZ.: Lukas Marco Hafner⚽)
Tore: 1:0 Tarik Klicic (35.), 2:0 Tarik Klicic (39.), 3:0 Lorenz Hafner (44.), 4:0 Luca Marschler (82.), 4:1 Lukas Marco Hafner (90+2.)
Gelbe Karte: 30.: Dino Cavkic(Foul) , 38.: Bernhard Redl(Kritik) , 40.: Manuel Mayr(Foul) , 44.: Rene Miklautz(Unsportl.) , 76.: Elias Groll(Foul) , 90.: Luis Pacher(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 28. März 2026 um 18:15, Nayim Kazanci, 100
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Leobendorf II pirscht sich an die Top-drei an
Mit
einem klaren 4:1-Erfolg vor heimischer Kulisse gegen Leitzersdorf schoben sich
die Leobendorfer vorerst auf Rang vier. Drei der fünf Tore fielen dabei
innerhalb von neun Minuten.
Platz sechs gegen zwölf war die Ausgangslage für
dieses Match der beiden Nachbarvereine. Mit sechs (Leobendorf) respektive vier
Punkten (Leitzersdorf) aus den ersten drei Spielen waren die Clubs nicht
makellos, aber passabel aus der Winterpause gekommen. Trotz schwieriger
Platzverhältnisse versuchte die Elf von Spielertrainer Marco Weidener ihr Spiel
durchzuziehen, was durch die engen Ketten des Gegners und dessen flotte
Umschaltaktionen aber mehrfach verhindert wurde. Zur Mitte der ersten Halbzeit
hätte es aus der Sicht beider Trainer einen Elfmeterpfiff für die Hausherren
geben müssen, der jedoch nicht kam. Stattdessen erzielte Leitzersdorf im
Gegenzug beinahe das 1:0.
Drei Tore vor der Pause sorgen für die
Vorentscheidung
Dieses erfolgte in der 35. Minute, als sich Lorenz
Hafner über links durchtankte und Tarik Klicic bediente, der zum Führungstreffer
einnetzte. Bis hierhin war es ein offenes Spiel gewesen, nach dem ersten Tor
glitt den Gästen das Spiel allerdings völlig aus der Hand: Das 2:0 folgte nur
vier Minuten später, als Hafner nach einer Einzelaktion von Thomas Stift aus
kurzer Distanz zum 2:0 einschob (39.). In Minute 44 kam es für die
Leitzersdorfer noch dicker: ein Konter landete erneut beim 17-jährigen Klicic,
der auf 3:0 erhöhte. Ob das Tor regelkonform war, ist allerdings nicht ganz
klar: „Das 3:0 war eventuell um ein paar Zentimeter abseitsverdächtig“, gab
Weidener nach der Partie zu. Dennoch ging die Leobendorfer Zweitvertretung mit
einer komfortablen Führung in die Kabine.
Zur Pause tauschte
Leitzersdorf-Coach Martin Haselmayr gleich drei Mal und stellte taktisch einiges
um, um nochmal am Ergebnis rütteln zu können. Sein Team kam dann auch
tatsächlich besser in die Partie, fand aber keine Lösungen gegen die
disziplinierten Gastgeber, die nichts zuließen. In der 82. Minute trug sich auch
noch Luca Marschler in die Torschützenliste ein, nachdem er über rechts von
Simon Winter bedient wurde – 4:0!
Ergebniskosmetik per Freistoß
In der Nachspielzeit bekam der Gast aus Leitzersdorf dann noch einen Freistoß
zugesprochen, den Lukas Marco Hafner sehenswert verwandelte (90.+2). Das 1:4
stellte allerdings nur mehr den Ehrentreffer dar.
Durch den Erfolg
verbessert sich die Zweitmannschaft des Ostliga-Tabellenführers auf Platz vier
und befindet sich in Schlagdistanz zu den Top drei. Leitzersdorf bleibt
Tabellen-12.
Die Stimmen zum Spiel
Marco Weidener
(Spielertrainer SV Leobendorf II): „Der Boden war wie erwartet schlecht,
aber wir haben trotzdem versucht, unseren Fußball durchzuziehen. Das 3:0 zur
Halbzeit war in der Höhe zwar nicht verdient, wir waren aber natürlich trotzdem
sehr zufrieden. In der zweiten Hälfte haben wir dann nichts mehr zugelassen.“
Martin Haselmayr (Trainer USV Leitzersdorf): „Wir haben das Spiel
innerhalb von 10 Minuten aus der Hand gegeben, nach dem 1:0 war es desolat. Ab
der zweiten Halbzeit waren wir spielbestimmend, trotzdem war es eine verdiente
Niederlage ohne viele Höhepunkte.“
Quelle: noen.at/meinfussball