22. Runde
Hollabrunn ATSV : SV Sparkasse Leobendorf II 0:9 (0:4)

Hollabrunn ATSV: T Konstantin Wagesreiter, 02 Andreas Ulram, 08 Besnik Nuredini (HZ.: Besar Demiri  ), 09 Roland Haider (73.: Mustafa Erkol), 10 Josef Ctvrtnicek, 11 Jürgen Schmid, 12 Ruschan Maksuti, 13 Emsal Demiri, 16 Avni Imeri, 17 Johannes Stadler (50.: Philipp Holzinger), 18 Armin Skenderi (73.: Asiremin Yigitbilek)

SV Sparkasse Leobendorf II: 01 Clemens Müller, 04 Deniz Karadas (58.: Tobias Frühwirth⚽⚽), 05 Phillip Jaksic⚽, 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener⚽⚽ (58.: Daniel Bauer), 09 Luca Marschler⚽, 10 Elias Groll (58.: Niklas Dressel), 18 Luis Pacher (58.: Aimen Ghribi), 19 Lorenz Hafner⚽, 22 Stefan Hold⚽, 23 Thomas Klaus⚽

Tore: 0:1 Thomas Klaus (34.), 0:2 Marco Weidener (38.), 0:3 Marco Weidener (42.), 0:4 Lorenz Hafner (44.), 0:5 Phillip Jaksic (55.), 0:6 Stefan Hold (57.), 0:7 Tobias Frühwirth (66.), 0:8 Luca Marschler (70.), 0:9 Tobias Frühwirth (84.)
Gelbe Karte: 76.: Besar Demiri(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
in Hollabrunn/ Stadion Freitag, 17. April 2026 um 20:00, Lucas Scholz, 84

>> Bericht bei oefb.at >>

Leobendorf II gibt sich in Hollabrunn keine Blöße
Bericht von Dominik Siml

Vier Treffer vor, fünf nach der Pause. Der Favorit ließ gegen das Tabellenschlusslicht gar nichts anbrennen und gewann beinahe zweistellig.

Die Gäste benötigten ein wenig Anlaufzeit und ließen zunächst auch einige gute Einschussmöglichkeiten aus. Erst Thomas Klaus brach den Bann nach 34 Minuten. Er hielt den Fuß nach einem Stangler von Lorenz Hafner hin und durfte sich feiern lassen.

Sein Trainer, Marco Weidener, besorgte dann noch vor der Pause per Doppelpack das 2:0 (38.) und 3:0 (42.). Zwei Eckbälle waren es, beide Male verwertete er per Fuß. Den ersten volley an der langen Stange, den zweiten am Fünfer nach einem Haken.

Hafner, beim 1:0 noch Assistgeber, legte das 4:0 drauf und war damit für den Halbzeitstand verantwortlich. „Sie sind super eingespielt. Wenn sie ins Spielen kommen, tun sich viele Mannschaften schwer. Die ersten 30 Minuten haben wir ganz gut dagegengehalten, dann haben wir das erste Gegentor bekommen und dann sind gleich drei nachgekommen“, fasste Hollabrunns Sektionsleiter Stellvertreter Konstantin Wagesreiter zusammen, der diesmal selbst im Tor aushelfen musste, weil der Einser gesperrt ausfiel.

Ein Solo von Sechzehner zu Sechzehner
Nach dem Wechsel lief die Maschinerie, Leobendorf schoss Tor um Tor. Den Schlussakkord spielte Joker Tobias Frühwirth mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Nach einem Hollabrunn-Corner schnappte er sich das Leder am eigenen Sechzehner und zog einen Sprint bis in den gegnerischen Strafraum an. Dort traf Frühwirth zum 9:0 genau in den Knick.

Sektionsleiter Gerhard Sturm resümierte nach dem Kantersieg: „Wir haben ein bisschen gebraucht, das 1:0 war dann der Dosenöffner. Verdient, auch in der Höhe.“

Quelle: noen.at/meinfussball