Unterstinkenbrunn: T Niklas Reiff, 02 Lukas Pristl, 04 Philipp Gall (74.: Paul Hartmann), 05 Christoph Kienast (61.: Marc Schmidl), 06 Helmut Sakac ⚽, 07 Drilon Bajrami ⚽, 08 Phillip Schütz (88.: Elias Gagelmann), 10 Philipp Schmid (88.: Florian Kaudela), 11 Marcus Rabe , 13 Hasan Tuncel, 17 Christian Schwarz
SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas (77.: Thomas Klaus⚽), 05 Phillip Jaksic⚽, 06 Marco Schwarz (81.: Niklas Dressel), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler, 10 Elias Groll (81.: Daniel Bauer), 19 Lorenz Hafner⚽⚽ (67.: Tarik Klicic⚽), 22 Stefan Hold (77.: Tobias Frühwirth), 11 Thomas Stift⚽
Tore: 0:1 Phillip Jaksic (28.), 0:2 Lorenz Hafner (44.), 0:3 Lorenz Hafner (45+1.), 1:3 Helmut Sakac (53.), 1:4 Tarik Klicic (70.), 1:5 Thomas Stift (77.), 2:5 Drilon Bajrami (85.), 2:6 Thomas Klaus (90+3.)
Gelbe Karte: 22.: Marcus Rabe(Unsportl.) , 50.: Christoph Kienast(Unsportl.) , 61.: Drilon Bajrami(Foul) , 68.: Helmut Sakac(Unsportl.) , 72.: Christian Schwarz(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz SV Unterstinkenbrunn Mittwoch, 13. Mai 2026 um 19:30, Abdul Bayrakdar, 90
Herbe Klatsche für Unterstinkenbrunner
Satte sechs
Treffer haben die Leobendorfer dem SVU eingeschenkt. Nach einem 0:3 zur Pause
war die Partie für die Hausherren eigentlich schon gegessen.
Unterstinkenbrunn - Leobendorf II 2:6. Leobendorf II, mit einer Tordifferenz von
19:3 in den letzten vier Spielen in sensationeller Form, ließ den Ball von
Anfang an gut laufen und war die klar überlegene Mannschaft. Resultat davon war
das 1:0 in der 28. Minute, als Philipp Jaksic einen Ball von der Seite in den
Rückraum gespielt bekam und völlig freistehend einnetzte. Unterstinkenbrunn kam
in keiner Weise hinterher und schoss vor Ende der ersten Halbzeit selbst noch
zwei Böcke. Gleich zwei Spieler der Hausherren gingen nicht energisch genug auf
einen langen Ball der Leobendorfer, die in Person von Lorenz Hafner folgerichtig
auf 2:0 stellten (44.).
Damit war aber noch nicht Schluss in Halbzeit
eins. Der SVU spielte im eigenen Aufbau einen entscheidenden Fehlpass, die Gäste
kamen in eine Drei-gegen-zwei-Situation und Hafner gelang in der Nachspielzeit
der Doppelpack und das 3:0 (45.+1). Eine erste Hälfte zum Vergessen für
Unterstinkenbrunn, aber sehr zur Freude von Gäste-Trainer Marco Weidener: „Vor
allem die erste Halbzeit war richtig, richtig gut. Wir haben den Ball gut laufen
lassen und uns viele Torchancen herausgespielt.“
Leobendorf wird
gemächlicher – und macht dennoch drei Tore
Die zweiten 45 Minuten
gestalteten sich zunächst etwas ausgeglichener, auch wenn Leobendorf weiter die
besseren Chancen vorfand. Aus einer der seltenen Schwächephasen der Gäste machte
Unterstinkenbrunn dann das 1:3: Einen Pass hinter die Kette nutzte Helmut Sakac,
womit zumindest ein klein wenig Resthoffnung beim Heimteam aufkeimte (53.).
Leobendorf ließ sich davon allerdings nicht beirren und legte nochmal einiges an
Toren nach. Zunächst verewigte sich der erst drei Minuten zuvor eingewechselte
Tarik Klicic auf dem Spielberichtsbogen (70.), ehe Thomas Stift in der 77.
Minute mit dem 5:1 nachlegte und jegliche Hoffnungen auf einen versöhnlichen
Unterstinkenbrunner Abend zunichtemachte.
Drilon Bajrami gelang kurz vor
Schluss mit einem abgefälschten Freistoß noch der 2:5- Ehrentreffer (85.),
allerdings hatte das Weidener-Team noch immer nicht genug und machte in der 93.
Minute durch Thomas Klaus das halbe Dutzend voll. Wenige Augenblicke später
wurde der SVU von Schiedsrichter Bayrakdar mit dem Schlusspfiff erlöst.
Leobendorf II hingegen hält seine Topform bei und steht nun auf Rang zwei.
Die Stimmen zum Spiel
Johannes Peitl (Trainer SV
Unterstinkenbrunn): „In der ersten Halbzeit war Leobendorf klar besser. Das
zweite und dritte Tor machen wir uns selber rein, damit war das Spiel schon
entschieden. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichener. 4:0 hätte es
auch ausgehen können, sechs Tore sind ein bisschen zu hoch.“
Marco
Weidener (Spielertrainer SV Leobendorf II): „Es war im Endeffekt rasch
erledigt. Wir haben eine richtig gute Partie gespielt. Die ein, zwei Aktionen
von ihnen haben wir gut wegverteidigt. Es ist halt so, wenn man mit 3:0 in die
Pause geht, dass man dann nicht mehr nahtlos daran anknüpfen kann. Am Ende war
es aber ein komplett ungefährdeter Sieg und in der Höhe verdient.“
Quelle: noen.at/meinfussball