26. Runde
Unterstinkenbrunn : SV Sparkasse Leobendorf II 2:6 (0:3)

Unterstinkenbrunn: T Niklas Reiff, 02 Lukas Pristl, 04 Philipp Gall (74.: Paul Hartmann), 05 Christoph Kienast   (61.: Marc Schmidl), 06 Helmut Sakac  ⚽, 07 Drilon Bajrami  ⚽, 08 Phillip Schütz (88.: Elias Gagelmann), 10 Philipp Schmid (88.: Florian Kaudela), 11 Marcus Rabe  , 13 Hasan Tuncel, 17 Christian Schwarz  

SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas (77.: Thomas Klaus⚽), 05 Phillip Jaksic⚽, 06 Marco Schwarz (81.: Niklas Dressel), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler, 10 Elias Groll (81.: Daniel Bauer), 19 Lorenz Hafner⚽⚽ (67.: Tarik Klicic⚽), 22 Stefan Hold (77.: Tobias Frühwirth), 11 Thomas Stift⚽

Tore: 0:1 Phillip Jaksic (28.), 0:2 Lorenz Hafner (44.), 0:3 Lorenz Hafner (45+1.), 1:3 Helmut Sakac (53.), 1:4 Tarik Klicic (70.), 1:5 Thomas Stift (77.), 2:5 Drilon Bajrami (85.), 2:6 Thomas Klaus (90+3.)
Gelbe Karte: 22.: Marcus Rabe(Unsportl.) , 50.: Christoph Kienast(Unsportl.) , 61.: Drilon Bajrami(Foul) , 68.: Helmut Sakac(Unsportl.) , 72.: Christian Schwarz(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz SV Unterstinkenbrunn Mittwoch, 13. Mai 2026 um 19:30, Abdul Bayrakdar, 90

>> Bericht bei oefb.at >>

Herbe Klatsche für Unterstinkenbrunner

Satte sechs Treffer haben die Leobendorfer dem SVU eingeschenkt. Nach einem 0:3 zur Pause war die Partie für die Hausherren eigentlich schon gegessen.
Unterstinkenbrunn - Leobendorf II 2:6. Leobendorf II, mit einer Tordifferenz von 19:3 in den letzten vier Spielen in sensationeller Form, ließ den Ball von Anfang an gut laufen und war die klar überlegene Mannschaft. Resultat davon war das 1:0 in der 28. Minute, als Philipp Jaksic einen Ball von der Seite in den Rückraum gespielt bekam und völlig freistehend einnetzte. Unterstinkenbrunn kam in keiner Weise hinterher und schoss vor Ende der ersten Halbzeit selbst noch zwei Böcke. Gleich zwei Spieler der Hausherren gingen nicht energisch genug auf einen langen Ball der Leobendorfer, die in Person von Lorenz Hafner folgerichtig auf 2:0 stellten (44.).

Damit war aber noch nicht Schluss in Halbzeit eins. Der SVU spielte im eigenen Aufbau einen entscheidenden Fehlpass, die Gäste kamen in eine Drei-gegen-zwei-Situation und Hafner gelang in der Nachspielzeit der Doppelpack und das 3:0 (45.+1). Eine erste Hälfte zum Vergessen für Unterstinkenbrunn, aber sehr zur Freude von Gäste-Trainer Marco Weidener: „Vor allem die erste Halbzeit war richtig, richtig gut. Wir haben den Ball gut laufen lassen und uns viele Torchancen herausgespielt.“

Leobendorf wird gemächlicher – und macht dennoch drei Tore
Die zweiten 45 Minuten gestalteten sich zunächst etwas ausgeglichener, auch wenn Leobendorf weiter die besseren Chancen vorfand. Aus einer der seltenen Schwächephasen der Gäste machte Unterstinkenbrunn dann das 1:3: Einen Pass hinter die Kette nutzte Helmut Sakac, womit zumindest ein klein wenig Resthoffnung beim Heimteam aufkeimte (53.). Leobendorf ließ sich davon allerdings nicht beirren und legte nochmal einiges an Toren nach. Zunächst verewigte sich der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Tarik Klicic auf dem Spielberichtsbogen (70.), ehe Thomas Stift in der 77. Minute mit dem 5:1 nachlegte und jegliche Hoffnungen auf einen versöhnlichen Unterstinkenbrunner Abend zunichtemachte.

Drilon Bajrami gelang kurz vor Schluss mit einem abgefälschten Freistoß noch der 2:5- Ehrentreffer (85.), allerdings hatte das Weidener-Team noch immer nicht genug und machte in der 93. Minute durch Thomas Klaus das halbe Dutzend voll. Wenige Augenblicke später wurde der SVU von Schiedsrichter Bayrakdar mit dem Schlusspfiff erlöst. Leobendorf II hingegen hält seine Topform bei und steht nun auf Rang zwei.

Die Stimmen zum Spiel
Johannes Peitl (Trainer SV Unterstinkenbrunn): „In der ersten Halbzeit war Leobendorf klar besser. Das zweite und dritte Tor machen wir uns selber rein, damit war das Spiel schon entschieden. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichener. 4:0 hätte es auch ausgehen können, sechs Tore sind ein bisschen zu hoch.“

Marco Weidener (Spielertrainer SV Leobendorf II): „Es war im Endeffekt rasch erledigt. Wir haben eine richtig gute Partie gespielt. Die ein, zwei Aktionen von ihnen haben wir gut wegverteidigt. Es ist halt so, wenn man mit 3:0 in die Pause geht, dass man dann nicht mehr nahtlos daran anknüpfen kann. Am Ende war es aber ein komplett ungefährdeter Sieg und in der Höhe verdient.“

Quelle: noen.at/meinfussball