SV Sparkasse Leobendorf II: 01 Clemens Müller, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (90+1.: Niklas Dressel), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler⚽ (82.: Aimen Ghribi), 10 Elias Groll, 19 Lorenz Hafner, 22 Stefan Hold (72.: Tarik Klicic), 11 Thomas Stift⚽⚽ (90+1.: Thomas Klaus)
Großrußbach: T Peter Jani, 06 Bernhard Fiala, 07 Tobias Flandorfer, 09 Marcel Sieber, 10 Lukas Richter (84.: Pascal Döltl), 12 Fabian Meißl (64.: Maurice Kiss), 14 Patrik Frithum (84.: Elias Straub), 15 Markus Zimmermann (70.: Mathias Laa), 17 Manuel Meißl, 19 Gregor Gnant⚽, 20 Gabriel Flandorfer
Tore: 0:1 Gregor Gnant (42.), 1:1 Luca Marschler (51.), 2:1 Thomas Stift (63.), 3:1 Thomas Stift (65.)
Gelbe Karte:
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 5. Juni 2026 um 19:00, Serkan Celik, 120
Stift-Doppelpack: Leobendorf drehte Rückstand gegen den Meister
Bericht von Peter Sonnenberg
Der Meister startete furios in die ersten 15
Minuten, hätte schon früh führen müssen: Marcel Sieber traf einmal nur die
Stange und scheiterte ein anderes Mal im Eins-gegen-Eins-Duell an Clemens
Müller. „Wir haben super angefangen, sind aber dann leider immer schlechter
geworden“, meinte Obmann und Spieler Gabriel Flandorfer.
Dennoch war es
ein herrlicher Weitschuss von Gregor Gnant aus 25 Metern ins lange Eck, der für
die USVG-Führung sorgte. Allerdings hatten da die jungen Leobendorfer schon mehr
Ballbesitz und Spielanteile. Oder wie es SVL-Spielertrainer Marco Weidener
formulierte: „Wir waren sehr dominant, nur vor dem Tor hat uns die letzte
Überzeugung gefehlt.“
Unnötiger Elfer: „Das war patschert
von mir“
Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern: Ausgerechnet
Flandorfer ging im Strafraum ungeschickt zur Sache, foulte Luca Marschler.
„Das war patschert von mir“, gab der Unglücksrabe zu. Marschler war es
egal, er traf vom Punkt zum 1:1-Ausgleich.
Danach folgte der große
Auftritt von Thomas Stift: Lorenz Hafner setzte sich auf der linken Seite gegen
seinen Großrußbacher Gegenspieler durch, spielte einen Stanglpass zur Minute,
den Stift zum 2:1 verwertete. Und nur wenige Momente später ein weiter Ball von
Weidener in die gegnerische Hälfte, Tormann Peter Jani, Flandorfer und Stift
liefen zum Ball, Letzterer spitzelte den Ball am USVG-Duo vorbei und traf ins
leere Tor - 3:1.
„Dann war die Luft bei uns draußen“, gestand Flandorfer.
Auch Leobendorf tat nur noch das allernötigste und feierte am Ende einen
3:1-Erfolg, wahrte damit die Chance auf den Vizemeistertitel und die damit
verbundenen Relegationsspiele. „Es war eine leiwande Partie gegen einen
guten Gegner, auch wenn wir ein bisschen gebraucht haben, um in das Match zu
finden“, meinte Flandorfer.
Quelle: noen.at/meinfussball