29. Runde
SV Sparkasse Leobendorf II : Großrußbach 3:1 (0:1)

SV Sparkasse Leobendorf II: 01 Clemens Müller, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (90+1.: Niklas Dressel), 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler⚽ (82.: Aimen Ghribi), 10 Elias Groll, 19 Lorenz Hafner, 22 Stefan Hold (72.: Tarik Klicic), 11 Thomas Stift⚽⚽ (90+1.: Thomas Klaus)

Großrußbach: T Peter Jani, 06 Bernhard Fiala, 07 Tobias Flandorfer, 09 Marcel Sieber, 10 Lukas Richter (84.: Pascal Döltl), 12 Fabian Meißl (64.: Maurice Kiss), 14 Patrik Frithum (84.: Elias Straub), 15 Markus Zimmermann (70.: Mathias Laa), 17 Manuel Meißl, 19 Gregor Gnant⚽, 20 Gabriel Flandorfer

Tore: 0:1 Gregor Gnant (42.), 1:1 Luca Marschler (51.), 2:1 Thomas Stift (63.), 3:1 Thomas Stift (65.)
Gelbe Karte:
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 5. Juni 2026 um 19:00, Serkan Celik, 120

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Stift-Doppelpack: Leobendorf drehte Rückstand gegen den Meister
Bericht von Peter Sonnenberg

Der Meister startete furios in die ersten 15 Minuten, hätte schon früh führen müssen: Marcel Sieber traf einmal nur die Stange und scheiterte ein anderes Mal im Eins-gegen-Eins-Duell an Clemens Müller. „Wir haben super angefangen, sind aber dann leider immer schlechter geworden“, meinte Obmann und Spieler Gabriel Flandorfer.

Dennoch war es ein herrlicher Weitschuss von Gregor Gnant aus 25 Metern ins lange Eck, der für die USVG-Führung sorgte. Allerdings hatten da die jungen Leobendorfer schon mehr Ballbesitz und Spielanteile. Oder wie es SVL-Spielertrainer Marco Weidener formulierte: „Wir waren sehr dominant, nur vor dem Tor hat uns die letzte Überzeugung gefehlt.“

Unnötiger Elfer: „Das war patschert von mir“
Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern: Ausgerechnet Flandorfer ging im Strafraum ungeschickt zur Sache, foulte Luca Marschler. „Das war patschert von mir“, gab der Unglücksrabe zu. Marschler war es egal, er traf vom Punkt zum 1:1-Ausgleich.

Danach folgte der große Auftritt von Thomas Stift: Lorenz Hafner setzte sich auf der linken Seite gegen seinen Großrußbacher Gegenspieler durch, spielte einen Stanglpass zur Minute, den Stift zum 2:1 verwertete. Und nur wenige Momente später ein weiter Ball von Weidener in die gegnerische Hälfte, Tormann Peter Jani, Flandorfer und Stift liefen zum Ball, Letzterer spitzelte den Ball am USVG-Duo vorbei und traf ins leere Tor - 3:1.

„Dann war die Luft bei uns draußen“, gestand Flandorfer. Auch Leobendorf tat nur noch das allernötigste und feierte am Ende einen 3:1-Erfolg, wahrte damit die Chance auf den Vizemeistertitel und die damit verbundenen Relegationsspiele. „Es war eine leiwande Partie gegen einen guten Gegner, auch wenn wir ein bisschen gebraucht haben, um in das Match zu finden“, meinte Flandorfer.

Quelle: noen.at/meinfussball