Wildendürnbach: ET Stephan Madner, 03 Bastian Bieder, 14 Benjamin Antoni⚽ (82.: Manuel Böhm), 77 Gabriel Harrach, 07 Manuel Schütz, 12 Elias Wolf (67.: Thomas Krista), 16 Florian Schuckert (HZ.: Daniel Kölbl), 17 Jan Schulmeister, 21 Vojtech Kamas , 08 Vojtech Pazdera, 09 Jakub Ptacek⚽
SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger , 04 Deniz Karadas (75.: Aimen Ghribi), 05 Phillip Jaksic (61.: Lorenz Hafner), 06 Marco Schwarz, 13 Simon Winter, 20 Marco Weidener , 09 Luca Marschler⚽⚽, 10 Elias Groll, 22 Stefan Hold (85.: Thomas Klaus), 11 Thomas Stift (61.: Luis Pacher), 15 Tarik Klicic⚽⚽
Tore: 0:1 Tarik Klicic (22.), 0:2 Luca Marschler (25.), 0:3 Tarik Klicic (45.), 1:3 Jakub Ptacek (60.), 2:3 Benjamin Antoni (66.), 2:4 Luca Marschler (70.)
Gelbe Karte: 31.: Phillip Jaksic(Foul) , 43.: Marco Weidener(Foul) , 66.: Vojtech Kamas(Unsportl.) , 66.: Daniel Luger(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Wildendürnbach UFC Samstag, 21. März 2026 um 15:30, Nasko Kadic, 50
Nach 3:0-Pausenführung kam nochmal Spannung auf
Bericht
von Julian Konecny
Wildendürnbach verkaufte sich gegen Leobendorf II
eigentlich besser, als es die deutliche 3:0-Pausenführung des Favoriten
aussagte. In Durchgang zwei starteten die Gastgeber noch eine Aufholjagd, mit
Punkten wurde diese aber nicht belohnt.
Wildendürnbach - Leobendorf II 2:4.
Gegen die Leobendorfer Zweier-Mannschaft hätte sich Wildendürnbach mit Punkten
etwas Luft verschaffen können. Schließlich ist der erste Abstiegsplatz nur vier
Zähler entfernt. Spielertrainer Jan Schulmeister ließ für Blau-Weiß sogar den
ersten Hunderter liegen, dann schlug der Favorit durch Tarik Klicic nach einer
Hereingabe zu (22.). Wenig später erhöhte Leobendorf sogar auf 2:0, wieder kam
die Kugel von der Seite herein und Luca Marschler netzte von Höhe des
Elfmeterpunkts.
Wildendürnbach vergab durch Manuel Schütz danach die
Riesenchance auf den Anschlusstreffer, der SVL stellte sich vorm Tor geschickter
an. Youngster Klicic traf mit dem Pausenpfiff zum 3:0 für die Gäste ins kurze
Eck. „Dann haben wir geglaubt, es geht alles von alleine“, ärgerte sich
Spielertrainer Marco Weidener. Wildendürnbach erhöhte nun den Druck und schöpfte
neue Hoffnung.
Tarik Klicic und Luca Marschler trafen jeweils
doppelt
Jakub Ptacek verkürzte mit einem Schuss vom Sechzehner ins
lange Eck (60.), kurz danach stellte Benjamin Antoni nach einer Flanke aus
kurzer Distanz sogar auf 3:2 - unter Abseitsprotesten der Gäste. Vier Minuten
lang war Wildendürnbach nur ein Tor vom Punkt entfernt, dann machte Marschler
per sehenswerten Weitschuss mit dem 4:2 den Deckel drauf.
Für
UFC-Sektionsleiter Florian Gremliza war klar, dass man die Partie im ersten
Abschnitt verloren hatte: „Da waren wir zu passiv und haben ihnen das Spiel
überlassen. Zur Pause haben wir umgestellt, in der zweiten Hälfte war es dann
recht ausgeglichen. Da wäre sicher noch mehr drinnen gewesen.“ Auch dass
man in Hälfte eins die zwei Hunderter liegen ließ, wurmte den Funktionär.
„Ich glaube, es war ein verdienter Sieg. Wildendürnbach ist kein einfacher
Gegner, auch ihre Legionäre haben wirklich gute Qualität. Zum Glück haben wir
uns nach dem 3:2 wieder gefangen“, atmete Weidener auf.
Quelle: noen.at/meinfussball