16. Runde
SV Sparkasse Leobendorf II : Großmugl 0:1 (0:0)

SV Sparkasse Leobendorf II: 01 Clemens Müller, 04 Deniz Karadas  , 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz, 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler (70.: Lorenz Hafner), 10 Elias Groll, 14 Aimen Ghribi (60.: Luis Pacher), 22 Stefan Hold   (86.: Thomas Klaus), 11 Thomas Stift  , 15 Tarik Klicic

Großmugl: T Thomas Weißinger, 03 Goran Kreso, 04 Sergej Misirkov, 06 Florian Köllner, 07 Pavel Meissner  ⚽ (70.: Marco Krajinovic), 09 Benjamin Emeder, 10 Josip Bosnjak, 12 Alexandr Stejskal, 16 Kazim Olpak  , 17 Nikola Vasiljevic, 18 Dusan Devic

Tore: 0:1 Pavel Meissner (47.)
Gelbe Karte: 43.: Stefan Hold(Unsportl.) , 51.: Deniz Karadas(Unsportl.) , 61.: Pavel Meissner(Foul) , 85.: Thomas Stift(Unsportl.)
Rote Karte: 51.: Kazim Olpak (Tätl.)
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 7. März 2026 um 16:30, Tamas Lauko, 100

>> Bericht bei oefb.at >>

Großmugler Big Points im Abstiegskampf
Bericht von Dominik Siml

Großmugl genügte im Duell gegen Leobendorf ein Treffer, um drei Punkte einzufahren. Und das, obwohl man fast eine gesamte Halbzeit in Unterzahl agieren musste.
Beide Teams taten sich im ersten Spiel nach der Winterpause schwer, das Geläuf machte einen kontrollierten Spielaufbau auch fast unmöglich. Die erste Chance hatte Großmugl, schon nach fünf Minuten zappelte der Ball im Netz, wurde aber nicht gegeben. „Nie im Leben Abseits“, haderte Sektionsleiter Matteo Pasaric. Nach einem Abspielfehler im Aufbau liefen die Gäste dann alleine auf Keeper Clemens Müller zu, der die Oberhand behielt. Auch Benjamin Emeder und Goran Kreso fanden noch gute Möglichkeiten vor.

Auf der Gegenseite setzte sich Thomas Stift seitlich durch und steuerte auf Thomas Weißinger zu. Der Angreifer brachte den Ball zwar am Tormann vorbei, traf allerdings den Kasten nicht. Es blieb beim 0:0.

Mit der ersten Aktion nach der Pause gab es dann gleich die Führung. Wieder unterlief Leobendorf beim Herausspielen ein Fehler, danach kamen die Heimischen seitlich nicht in die Zweikämpfe. Großmugl brachte die Kugel zur Mitte, wo Pavel Meissner einnetzte. Müller sah bei der Großmugler Führung nicht gut aus.

Olpak flog nach Tätlichkeit vom Platz
Ebenfalls nicht gut: die Aktion von Kazim Olpak nur vier Minuten später. Olpak flog nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Feld, Grün-Weiß war in der Folge fast eine Halbzeit nur noch zu zehnt. Die Meinungen nach dem Ausschluss gingen auseinander. Während er für Sturm „berechtigt“ war, sah Pasaric ihn als „lächerlich.“ Der Großmugler Funktionär meinte: „Er (Opak, Anm.) bekommt dreimal eine am Stock und haut dann in die Luft. Dann kommt ihr Innenverteidiger, stößt ihn wir kriegen Rot.“

Die Gäste igelten sich in der Folge ein, verteidigten die Führung mit Mann und Maus und ließen fast nichts zu. „Da hat sich wieder bewiesen, dass wir offensiv nicht die schlagkräftigste Mannschaft sind“, war SVL II-Sektionsleiter Gerhard Sturm ehrlich.

Am Ende hätte er beinahe noch den Ausgleich bejubeln dürfen. Thomas Klaus, erst in Minute 86 aufs Feld gekommen, köpfte ein. Der Schiedsrichter entschied auch hier auf Abseits, das Tor zählte nicht. „Ob es eines war oder nicht, kann ich nicht zu 100 Prozent sagen“, wusste auch Sturm nicht, ob der Treffer Gültigkeit haben hätte sollen. Das Resümee des Funktionärs? „Auf dem Terrain schwer zu spielen, das ist uns natürlich nicht entgegengekommen. Aus meiner Sicht war es eine klassische 0:0-Partie.“ Pasaric sah das anders: „Auf jeden Fall ein verdienter Sieg. Wir waren taktisch sehr gut eingestellt.“

Quelle: noen.at/meinfussball