SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas⚽, 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz , 13 Simon Winter (81.: Thomas Klaus), 20 Marco Weidener, 09 Luca Marschler⚽ (59.: Tobias Frühwirth), 10 Elias Groll (81.: Niklas Dressel), 19 Lorenz Hafner⚽ (81.: Luis Pacher), 22 Stefan Hold⚽, 11 Thomas Stift (59.: Tarik Klicic)
Nappersdorf: T Florian Kletzander, 04 Sebastian Mörth (60.: Michael Heinz), 05 Manuel Grüner, 06 Osman Sari, 07 Simon Sauberer, 08 Duska Stupar, 09 Stefan Zinkel , 10 Harun Cetin⚽ (84.: Paul Zinkel), 11 Ilyas Isildar (84.: Lucas Mörth), 15 Fabian Karl, 16 Dorian Riepl (69.: Manuel Jarnig)
Tore: 1:0 Stefan Hold (21.), 1:1 Harun Cetin (32.), 2:1 Luca Marschler (58.), 3:1 Deniz Karadas (70.), 4:1 Lorenz Hafner (76.)
Gelbe Karte: 34.: Dorian Riepl(Foul) , 35.: Stefan Zinkel(Kritik) , 45+1.: Marco Schwarz(Foul)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
35.: Stefan Zinkel (Kritik)
Sportplatz Leobendorf SV Samstag, 9. Mai 2026 um 18:45, Mert Köroglu, 150
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Den Vizemeistertitel im Visier
Freistoßtor, Gelb-rote
Karte und fünf Tore. Das alles hatte die Partie Leobendorf II gegen Nappersdorf
am Samstagabend zu bieten. Mit dem nächsten Dreier setzen die Hausherren ein
Ausrufezeichen in der Tabelle.
Vom Anpfiff weg war die Heimmannschaft
spielbestimmend, war aber dennoch zunächst nicht zwingend genug. In Minute 21
zwirbelte Stefan Hold einen Freistoß sehenswert zum 1:0 in des Gegners Kasten.
Nappersdorf agierte eher destruktiv, kam aber dennoch wenig später zum
Ausgleich. Ein langer Ball wurde mit dem Kopf verlängert, Harun Cetin spielte
Goalie Luger aus und besorgte den 1:1-Ausgleich (32.).
Drei Minuten
später konnte es Nappersdorf aber nicht glauben: Schiedsrichter Mert Köroglu
zeigte Stefan Zinkel innerhalb nur weniger Augenblicke zweimal die gelbe Karte,
zum großen Unverständnis von USV-Sektionsleiter Reinhard Krysl: „Die Spieler und
alle Zuschauer wussten nicht, warum es hier eine gelb-rote Karte gab. Der
Schiedsrichter konnte oder wollte es danach auch nicht begründen.“ Der
Ausschluss verhagelte den Nappersdorfern ihren Matchplan komplett, wenngleich
sie es noch mit dem 1:1 in die Kabine schafften.
Nappersdorf
bricht in Unterzahl auseinander
Die zweite Halbzeit entwickelte sich
für zehn Nappersdorfer zum Albtraum. Zunächst nutzte Luca Marschler einen
doppelten Abpraller aus elf Metern per Dropkick zum 2:1 (58.), dann sorgte der
starke Deniz Karadas mit einem Weitschuss aus gut 20 Metern für das 3:1 für die
Zweitvertretung des Ostligisten (70.). Den Gästen blieb mit einem Spieler
weniger nichts anderes übrig, als die Gegentore über sich ergehen zu lassen.
Zeitweise hatte der Gastgeber bis zu 77 % Ballbesitz. Leobendorf II feuerte
aus allen Rohren, 25 Schüsse aufs Tor sprachen Bände. Für das letzte Tor eines
denkwürdigen Abends sorgte Lorenz Hafner, indem er im Sechzehner an den Ball kam
und nach einer kurzen Drehung aus wenigen Metern zum 4:1 vollendete (76.).
Nappersdorf zeigte beileibe keine schlechte Leistung, der Mannschaft ging nach
dem Platzverweis allerdings nach und nach die Puste aus. 4:1 hieß es auch nach
90 Minuten.
Die Stimmen zum Spiel
Marco Weidener (Spielertrainer SV
Leobendorf II): „Wir haben gegen einen sehr destruktiven Gegner gespielt,
waren aber trotzdem nicht zwingend genug. Durch ihre einzige Chance haben wir
das 1:1 bekommen. Danach hatten wir das Ziel, schneller zu spielen. Wir hatten
eine Unmenge an Chancen, es hätte in unseren Augen noch höher ausgehen müssen.
Das Gegentor ärgert mich als Trainer, mit den drei Punkten sind wir aber
zufrieden.“
Reinhard Krysl (Sektionsleiter USV Nappersdorf):
„Aufgrund des Spielverlaufs war es ein deutlich zu hoher Sieg. Der Schiri hat
entscheidend eingegriffen und uns damit das Spiel zusammengehauen. Am Ende ist
uns mit 10 Mann die Luft ausgegangen.“
Quelle: noen.at/meinfussball