SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas, 05 Phillip Jaksic (82.: Aimen Ghribi), 13 Simon Winter (HZ.: Lukas Kalser ), 20 Marco Weidener, 07 Tobias Frühwirth (75.: Lorenz Hafner), 08 Simon Wotruba (55.: Tarik Klicic), 09 Luca Marschler⚽, 10 Elias Groll, 12 Paul Kratschmayr, 11 Thomas Stift
Wildendürnbach: T Florian Wiesmann, 03 Simon Zalud, 08 Andreas Graf, 11 Daniel Kölbl (65.: Thomas Krista), 14 Benjamin Antoni (76.: Jonas Böck), 07 Manuel Schütz , 16 Florian Schuckert, 17 Jan Schulmeister , 21 Vojtech Kamas⚽, 99 Adam Teichmann , 10 Vojtech Pazdera ⚽ (88.: Elias Krebs)
Tore: 0:1 Vojtech Pazdera (4.), 0:2 Vojtech Kamas (53.), 1:2 Luca Marschler (56.)
Gelbe Karte: 48.: Adam Teichmann(Unsportl.) , 57.: Vojtech Pazdera(Unsportl.) , 64.: Manuel Schütz(Foul) , 67.: Lukas Kalser(Unsportl.) , 90+4.: Jan Schulmeister(Unsportl.)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte:
Sportplatz Leobendorf SV Freitag, 22. August 2025 um 20:00, Theodor Oitzl, 150
Wieder das leidige Thema Chancenauswertung
Bericht von
Peter Sonnenberg
Der Aufsteiger fuhr mit einer cleveren Taktik im Gepäck
unter die Burg Kreuzenstein - und zwar vorne ordentlich zu attackieren und die
jungen Leobendorfer so unter Druck zu setzen. Das klappte bereits nach fünf
Minuten: Die Hausherren schliefen ein wenig, Vojtech Pazdera kam an den Ball und
zog ab. Sein Schuss wurde zudem noch leicht abgefälscht und so unhaltbar für
Goalie Daniel Lugar - 0:1. „Ein wenig unglücklich“, seufzte SVL
II-Sektionsleiter Gerhard Sturm.
Seine Mannen mussten sich kurz schütteln
und fanden nach 20 Minuten besser ins Spiel. Die Chancen folgten auf dem Fuß:
Der starke Luca Marschler ging auf der Seite durch, bediente Simon Wotruba in
der Mitte, der aber am Fünfer vergab. Auf der anderen Seite kam der agile Tobias
Frühwirth immer wieder durch, allerdings war danach die Strafraumbesetzung nicht
ideal. Die Gäste wiederum verteidigten clever, weshalb Sturm ihre Führung zur
Pause „nicht unverdient“ sah.
Der starke Marschler
sorgte für neue Hoffnung
Nach Seitenwechsel fanden die Leobendorfer
besser ins Spiel und machten Druck. Doch genau in dieser Phase erhöhten die
Wildendürnbacher mit einer schönen Aktion ihre Führung: Vojtech Kamas wurde über
die Seite freigespielt und traf zum 2:0. Doch davon ließen sich die Mannen um
Spielertrainer Marco Weidener nicht beirren und verkürzten nur wenige Minuten
später: Der eingewechselte Lukas Kalser spielte einen Lochpass auf Marschler,
der die Nerven behielt - 1:2.
Und weiter ging der Druck der Gastgeber,
während die Gäste ins Schwimmen gerieten. Zum Beispiel als sich ihr Tormann
Florian Wiesmann verschätzte beim Herausspielen und Thomas Stift direkt
übernahm, aber mit zu wenig Druck. Weitere Einschussmöglichkeiten folgten, doch
zieht sich die fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Tor wie ein roter Faden
durch die bisherigen Spiele.
So stand eine knappe Heimpleite für den SVL
II zu Buche, die Sturm wie folgt analysierte: „Das Glück war nicht auf
unserer Seite, ein X wäre gerechter gewesen. Aber die zweite Hälfte war schwer
in Ordnung, darauf können wir aufbauen.“
Quelle: noen.at/meinfussball