5. Runde
SV Sparkasse Leobendorf II : SG Obritz / Hadres-M. 1:3 (0:1)

SV Sparkasse Leobendorf II: 30 Daniel Luger, 04 Deniz Karadas  , 05 Phillip Jaksic, 06 Marco Schwarz (70.: Stefan Hold), 13 Simon Winter   (70.: Lorenz Hafner), 08 Simon Wotruba   (56.: Tarik Klicic), 09 Luca Marschler, 10 Elias Groll  , 12 Paul Kratschmayr, 14 Aimen Ghribi (56.: Tobias Frühwirth⚽), 11 Thomas Stift

SG Obritz / Hadres-M.: T Julian Weiler, 02 Philipp Plessl, 04 Lars Daubeck, 05 Christopher Ernst (HZ.: Michael Neubauer), 07 Lukas Gattermayer, 10 Raphael Daubeck⚽ (70.: Daniel Rohrer), 11 Stefan Ruhdorfer, 12 Simon Reinthaler⚽, 17 Jörg Kornherr (63.: Simon Bayer), 08 Lukas Höllmüller  ⚽, 15 Jiri Mica (90.: Christoph Johannes Zeissl)

Tore: 0:1 Simon Reinthaler (21.), 0:2 Raphael Daubeck (52.), 1:2 Tobias Frühwirth (67.), 1:3 Lukas Höllmüller (88.)
Gelbe Karte: 12.: Simon Wotruba(Foul) , 39.: Simon Winter(Foul) , 40.: Lukas Höllmüller(Unsportl.) , 47.: Elias Groll(Unsportl.) , 78.: Deniz Karadas(Kritik)
Rote Karte:
Gelb-Rote Karte: 80.: Elias Groll(Unsportl.)
Sportplatz Leobendorf SV Sonntag, 7. September 2025 um 16:30, Lucas Scholz, 150

>> Bericht bei oefb.at >>

Premierensieg für Obritz/Hadres gegen blutjunge Leobendorfer
Bericht von Jonas Pamperl

Obwohl Leobendorf II deutlich mehr vom Ball hat, gewinnt die Spielgemeinschaft erstmals in dieser Saison.
Leobendorf II - SG Obritz/Hadres 1:3. Im fünften Saisonspiel gelang der SG Obritz/Hadres in Leobendorf der erste Sieg. „Die Erleichterung ist natürlich groß“, gab Coach Manfred Augustin zu, der gegen spielstarke Leobendorfer auf einen defensiven Ansatz vertraute. Erst ab der Mittellinie wurde attackiert und nach Ballgewinn sollten die temporeichen Flügelspieler rasch gefunden werden

„Die Spielweise ist okay, ich würde es auch so machen gegen uns“, offenbarte SVL-II-Coach Marco Weidener. Der eigentliche Spielertrainer fehlte verletzt, genauso wie die anderen beiden routinierten Kicker. Stefan Hold war angeschlagen auf der Bank, Lukas Kalser verletzte sich beim Aufwärmen.

Mit einigen guten Möglichkeiten starteten die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Mann hatte über die gesamte Distanz deutlich mehr vom Ball, präsentierte sich aber im Abschluss zu ungefährlich. Auf der Gegenseite schlug Obritz/Hadres dafür nach einem Outeinwurf zu. Jiri Mica ließ auf Simon Reinthaler klatschen, der Flügel schloss ins kurze Eck ein (21').

„Wie kleine Kinder“
In Weideners Augen machten seine Leobendorfer es dem Gegner viel zu einfach: „Da verhalten wir uns im Zweikampf wie kleine Kinder.“ Kurz darauf verpasste Reinthaler bereits das 2:0. Es ging also mit einem 1:0 für die Gäste in die Pause. Nach dieser gab sich die SG weiter effizient: Raphael Daubeck versenkte die Kugel ins kurze Eck, nachdem er von der Außenbahn ins Zentrum gezogen war (52').

Eine Viertelstunde später kam Leobendorf II aber nochmal ran: Joker Tobias Frühwirth schoss genauso wie Daubeck nach einem Dribbling ins Zentrum im kurzen Eck ein.

Entscheidung nach Platzverweis
Doch zur Aufholjagd der Gastgeber kam es nicht. Auch deshalb, weil Elias Groll zehn Minuten vor Schluss mit Gelb-Rot vom Platz flog. Der Zehner warf einen Gegenspieler mit dem Ball ab, sah dafür die Gelb-Rote Karte. „Verdientermaßen“, wie Weidener feststellte und daraufhin betonte: „Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht.“

Acht Minuten später machte Lukas Höllmüller den Deckel drauf, schob die Kugel nach Vorarbeit von Mica ins leere Tor.

Die Stimmen zum Spiel:
Manfred Augustin, Trainer der SG Obritz/Hadres: „Wir wollten unbedingt Anschluss ans Mittelfeld halten, da waren drei Punkte in dieser Partie entsscheidend. Die defensivere Taktik ist aufgegangen, wobei Leobendorf II schon auf das 2:2 gedrückt hat. Ehrlicherweise habe ich mir im Vorfeld nicht viel ausgerechnet, da wäre ich mit einem Punkt durchaus zufrieden gewesen. Aber von den Chancen her war der Sieg verdient. Sie hatten natürlich wesentlich mehr Ballbesitz.“

Marco Weidener, Spielertrainer des SV Leobendorf II: „Nach vorne hin waren wir in Wahrheit einfach nicht zwingend genug. Natürlich haben uns alle erfahrenen Spieler gefehlt. Aber einige von den Jungen wollen noch weiter hinauf. Und für die Ansprüche, die sie haben, ist es einfach von ein paar Spielern zu wenig. Wenn sie es nicht kapieren, dann wird es bei einer 1. Klasse bleiben - und da geht es mir eher um die Einstellung am Platz.“

Quelle: noen.at/meinfussball